Kampe Rund 1500 Zuschauer verfolgten am Sonnabend in ehrfurchtsvoller Stille den in Perfektion und Würde vorgetragenen Großen Deutschen Zapfenstreich. Mit diesem höchsten militärischen Zeremoniell würdigten die Schützen auf dem Appellplatz, der Kamper Sportanlage, das 50-jährige Bestehen des Schützenkreises Alter Amtsbezirk Friesoythe. Das Jubiläumskreisschützenfest wurde im Rahmen des Kamper Schützenfestes gefeiert.

An der generalstabsmäßig geplanten Durchführung des Zapfenstreichs waren alle Vereine des Schützenkreises mit Abordnungen und Fahnen als Ehrenkompanie beteiligt. Zur feierlichen Illuminierung des Appellplatzes wurden über 60 Feuerwehrkräfte als Fackelträger aus dem Amtsbezirk rekrutiert. Das Musikkorps bildeten der Spielmannszug Bollingen und der Musikverein Tell Hollen (Ramsloh) mit je 32 Musikern. Insgesamt waren über 250 Uniformierte beteiligt. Am Ende der feierlichen Zeremonie sparte das Publikum nicht mit Beifall.

Begonnen hatte die Feier zum Jubiläum zuvor im Festzelt auf dem Schützenplatz mit einem Empfang. Der Präsident des Schützenkreises, Heinz-Georg Prahm, begrüßte hierzu neben den Schützen der 16 Mitgliedsvereine besonders Landrat Hans Eveslage, die Bürgermeister der drei beteiligten Kommunen, Johann Wimberg (Friesoythe), Hubert Frye (Saterland) und Bernd Schulte (Barßel), den Präsidenten des Oldenburger Schützenbundes, Josef Rolfes, sowie weitere Vertreter des Schützenwesens.

Hohe Auszeichnungen für Schützen

Josef Rolfes ehrte Anneliese Leferink (Scharrel), Gisela Hinrichs (Scharrel), Rudolf Battram (Reekenfeld/Kamperfehn) und Matthias Uchtmann (Kampe/Ikenbrügge) mit der Goldenen Ehrennadel des Oldenburger Schützenbundes für langjährige Vorstandsarbeiten. Olaf Eilers (Kampe/ Ikenbrügge) wurde unter großem Beifall mit der Goldenen Verdienstnadel des Deutschen Schützenbundes für seine Arbeit im Verein und im Schützenkreis geehrt.

Sein Dank galt den vielen Helfern sowie dem Schützenverein Kampe für die Ausrichtung. Sein Lob galt den Gründern des Schützenkreises, die weitblickend gehandelt hätten mit dem Ziel, den Zusammenhalt der Schützenvereine zu stärken und den Schießsport zu fördern. Schützenvereine seien eine gute Mischung aus Sport und Tradition, aus Jung und Alt, die das Miteinander der Menschen und Generationen förderten.

Rolfes überbrachte die Glückwünsche des Oldenburger Schützenbundes mit Urkunde und Geldgeschenk. Er betonte, dass der Oldenburger Schützenbund stolz darauf sei, den Schützenkreis des Alten Amtsbezirks Friesoythe in seinen Reihen zu haben. Er bezeichnete die Schützen als Garant für die Pflege der Kameradschaft und als eine Stütze der Gesellschaft.

Landrat Hans Eveslage erklärte, dass Schützenvereine ein fester und unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Lebens seien. Schießsport sei Sport und werde deshalb vom Landkreis gefördert. Schützenvereine böten zudem Raum und Zeit für positive Gemeinschaftserlebnisse und seien für viele Neubürger die Eingangstür zur örtlichen Gemeinschaft. „Wo Freunde feiern, finden Fremde schnell Anschluss!“, so Eveslage.

Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg lobte den Schützenkreis als Bindeglied zwischen den Vereinen und gratulierte gemeinsam mit Hubert Frye und Bernd Schulte. Josef Themann, Vorsitzender des ausrichtenden Verein, bezeichnete den Schützenkreis als Erfolgsgeschichte.

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