Noch genießen sie ihre Freiheit auf der Weide vor Hohenkirchen, bevor sie bald ihrem Schicksal als Festbraten entgegen gehen: Zumindest den Martinstag am 11. November dürften die Gänse überstehen. Es ist schön, dass es solche Bilder noch gibt, die an frühere Zeiten erinnern, als die Tiere noch nicht in Ställen gehalten und gemästet wurden, sondern im Freien leben konnten. Der Martinstag war einst das Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahrs: es gab den ersten neuen Wein, zu Martini endete das Weidejahr, außerdem endeten Pacht-, Zins- und Lohnfristen. In Zeiten, als Steuern und Pacht in Naturalien bezahlt wurden, gingen viele Gänse über den Zahltisch – die so genannten Martinsgänse. Und da bot es sich natürlich an, die Gans gleich zum Festessen zu machen und am Abend feierlich zu verspeisen.

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