Varel Ihre Befürchtungen über Lärmbelastung in der Oldenburger Straße hatten die Anwohner bei einem Ministerbesuch im April 2013 geäußert. Als Verkehrsminister Olaf Lies die Baustelle Oldenburger Straße besuchte, die seinerzeit ausgebaut wurde, sprach ihn Helmut Steinbach an. „Unser Ansinnen war es nicht, dass eine neue Straße gebaut wird, sondern dass der Schwerlastverkehr verschwindet“, hatte Steinbach dem Minister gesagt. Darüber berichtete die NWZ  am 27. April 2013. Minister Lies schlug damals vor, nach erfolgter Sanierung eine Verkehrszählung vorzunehmen. Die sei dann Grundlage für weitere Maßnahmen.

Die NWZ  hat nachgefragt, ob es mittlerweile eine solche Verkehrszählung gegeben hat. Die gab es in der Tat, berichtete jetzt Frank Buchholz, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich. Ende 2013 war nach Abschluss der Sanierung der Verkehr in der Oldenburger Straße gezählt worden.

Mit einem so genannten Seitenradar hatten Mitarbeiter der Landesbehörde den Verkehr gemessen. „Die Zahlen Ende 2013 waren nicht auffällig“, sagte Buchholz. Mehr als 85 Prozent der Autofahrer und Lastwagenfahrer hatten sich an das Tempolimit gehalten. Das Verkehrsaufkommen hatte bei circa 10 000 Fahrzeugen an jenem Tag gelegen.

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Davon war etwa vier Prozent Schwerlastverkehr. Ausreißer habe es nachts gegeben, aber die große Mehrheit habe sich an das Tempolimit gehalten, sagte Buchholz. Die Landesbehörde wolle nun eine zweite Messung vornehmen und die Zahlen der beiden Messungen vergleichen.

Die Oldenburger Straße war 2013 von April bis Oktober im Abschnitt vom Bleichenpfad bis Tweehörnweg saniert worden. Für die Bürgerinitiative Oldenburger Straße ist die Sanierung des Abschnitts keine Option gewesen. Sie hatte vielmehr ein Lkw-Verbot erwirken wollen. Stattdessen werde die Straße für Lkw befahrbar gemacht und „ein Zustand für Jahrzehnte festgeschrieben, wogegen wir als Bürger angehen. Wir sind darüber nicht glücklich“, hatte Sprecher Andreas Krause-Fischer gesagt.

Die Stadt hatte jedoch kein generelles Tempolimit angeordnet und aus rechtlichen Gründen auch kein Lkw-Verbot erlassen. Tempomindernd wirkt sich freilich der schlechte Zustand der Straße zwischen Büppeler Weg und Kreisverkehr aus (dort gilt auch Tempo 30, was durch Radarkontrollen, wie jetzt am Sonntag, überprüft wird).


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Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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