Ein letztes Mal hat Uwe Fresenborg als Premium-Aerotec-Werkleiter am Firmen-Fußballturnier des Unternehmens teilgenommen. Wie berichtet wechselt der Manager zum 1. November zur Deutschen Bahn. Fresenborg, der dort den Bereich mobile Instandhaltung leitet, durfte sich beim Fußballturnier einigen Spott anhören. „Wenn mal die Klimaanlage im Zug nicht funktioniert, kann man gleich Fresenborg anrufen“, unkte einer. Der Werkleiter selbst war mit der Rückennummer 1 auf dem Trikot aufgelaufen, als Feldspieler wohlgemerkt, wie auch sein Betriebsratsvorsitzender Jürgen Bruns. Im Einlagespiel Betriebsrat gegen Geschäftsleitung war es Bruns gewesen, der einen Neunmeter sicher zum Ausgleich verwandelt hatte. Fresenborg hatte dagegen seine Führungsqualitäten auf dem Rasen mit einer blitzsauberen Vorlage zur 1:0-Führung bewiesen. Im Neunmeterschießen, die reguläre Spielzeit endete 1:1, trat Fresenborg als erster Neunmeterschütze an. Torwart (und Betriebsrat) Axel Plein ließ sich verladen, doch Fresenborgs Schuss traf nur den Pfosten und prallte zurück. Zwei aus Fresenborgs Team machten es besser und verwandelten ihre Neunmeter zum 3:1-Endstand. Jürgen Bruns, der als letzter Schütze hatte antreten wollen, brauchte oder durfte nicht mehr. Untröstlich gab sich der Betriebsratsvorsitzende, der Fresenborg anschließend einlud, beim PAG-Turnier 2012 im Team des Betriebsrats mitzukicken – Teamname übrigens „Stimme der Vernunft“.

 Varels Flugzeugteilewerk wurde in der Vergangenheit im Airbus-Konzern spöttisch als Schmiede im Wald bezeichnet, sozusagen als Anspielung auf die Abgeschiedenheit und untergeordnete Bedeutung. Ganz so untergeordnet und abgelegen ist es aber wohl nicht, denn mit Uwe Fresenborg verlässt nicht zum ersten Mal ein Werkleiter den Standort, der an anderem Ort eine führende (und noch verantwortlichere) Aufgabe übernimmt. Erinnert sei an Gerhard Eisen, in Varel Werkleiter, später einer der Top-Manager von Airbus Deutschland. Varel diente auch den Werkleitern Wolfgang Sommer und Jürgen Nuske als Sprungbrett für verantwortliche Aufgaben im Flugzeugbau. Was für das Management gilt, gilt im Übrigen auch für die Betriebsräte aus Varel. Der langjährige Betriebsratsvorsitzende Erwin Hilbrink (1934 bis 2005) war durch seine Funktion als Arbeitnehmervertreter auch zeitweise im Aufsichtsrat von Daimler-Benz, an einem Entscheidungstisch mit Konzernchef Edzard Reuter. Und Thomas Busch, freigestellter PAG-Betriebsrat, ist Gesamtbetriebsratsvorsitzender von Premium Aerotec.

Zum Blütenfest in Wiesmoor waren Mühlenkönigin Adina Borchers und Mühlenprinzessin Melanie Renken eingeladen. „Wir wurden natürlich wieder super freundlich begrüßt und haben viele neue Königinnen kennengelernt aber auch ,alte’ Gesichter waren dabei“, berichtete Adina. In einem Autokorso ging es durch Wiesmoor, wobei Adina und Melanie mit der Nienburger Spargelkönigin Ina Kobow in einem Kabriolet durch den Ort fuhren. Es war, so Adina „eine super lustige Fahrt Richtung Freilichtbühne“, unterwegs verteilten Adina und Melanie Autogrammkarten und auch die NWZ -Schlüsselanhänger. Die neue Wiesmoorer Blütenkönigin „Diascia I.“ heißt mit bürgerlichem Namen Ann-Kathrin Sims (22 Jahre). Sie kommt aus Wiesmoor und ist Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte. Zu ihren Hobbys zählen der Schützenverein und die Freiwillige Feuerwehr. Als Blütenprinzessin wurde Ineke Dömelt (18 Jahre) aus Voßbarg gewählt. Sie absolviert zurzeit ein berufsvorbereitendes soziales Jahr bei den Werkstätten für behinderte Menschen. Hobbys: Tanzen, Freunde treffen, Fitness, reisen. Ebenfalls als Prinzessin wurde Carina Ukena (19 Jahre) aus Wiesmoor gewählt. Die Abiturientin ist angehende Sozialassistentin. Die Wahl in Wiesmoor wurde übrigens von Ludger Abeln (NDR) moderiert, als Stargast trat Isabell Varell auf. Fazit für Adina und Melanie: „Wir freuen uns schon auf das nächste Fest.“

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