VAREL Die Bläserklasse 6b des Lothar-Meyer-Gymnasiums unter Leitung von Musiklehrer Morten Kollstede wollten am Donnerstag viele Zuschauer auf dem Adventsmarkt hören. Darunter auch Anneliese und Wilhelm Oetken aus Schweinebrück, die ihren Enkel Jeremy musizieren sehen wollten. Nach dem kleinen Konzert – leider überwiegend bei Regenwetter – nutzten die Oetkens die Gelegenheit, sich die Fußgängerzone anzuschauen, die sie nach ihrer Sanierung noch gar nicht so recht wahrgenommen haben, wie sie am Stand der Rollenden Redaktion der NWZ  berichteten. Sie waren nicht die einzigen Besucher von auswärts, denen es in Varel gefällt. Ute und Hans-Werner Reife aus Neustadtgödens fanden Interessantes am Stand von Sabine Förster, die Tierbedarf auf dem Adventsmarkt anbietet. Die erwachsenen Besucher zeigten sich zufrieden mit dem Angebot und der Dauer des Adventsmarkts, wie Ruth Beninga aus Obenstrohe. Einen Makel sprachen mehrere Besucher an: „Die Eisenbahn fehlt“, bedauerte Melanie Thomas das Fehlen der Lehmann-Großbahn- Freunde, die viele Jahre lang auf dem Weihnachtsmarkt ausgestellt hatten.

Andrea Indorf bedauerte die ihrer Ansicht nach geringe Resonanz auf dem Adventsmarkt. Er hätte mehr Besucher verdient, vielleicht fehle es an mehr Abwechslung.

Bei Regenwetter stimmten die Vareler mit den Füßen ab – und blieben dem Markt fern. Die, die gekommen waren, zeigten sich aber sehr zufrieden, wie Untraut Osterloh (70) aus Varel. Seit 1947 lebt die aus Schlesien stammende Frau in Varel. „Was kann man besser machen?“, fragte sie. Für Eltern kleiner Kinder gibt es in der Vareler Innenstadt noch Nachholbedarf, meinte Simone Ahlers-Lührs: „Das Angebot ist schön“, lobte sie die Aussteller und Organisatoren des Adventsmarktes. Für die Innenstadt selbst fehlen ihr aber Spielmöglichkeiten für Kinder. Eine Karussell-Eisenbahn wünscht sie sich für den Adventsmarkt.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Vernünftige Spielplätze wünschen sich auch Patrick Botinius und Sandra Theilen aus Langendamm, die mit ihrem 14 Monate alten Sohn Sebastian gekommen waren. Auch ihnen fehlt es in der Innenstadt an Spielmöglichkeiten für kleine Kinder.

Es gibt auch Vareler, die etwas auf dem Schlossplatz für überflüssig halten – die Toilettenanlage am gegenwärtigen Standpunkt. Rudi Böcker zählt dazu. Michael Schulz wiederum könnte sich einen Schlossplatz ohne Stufen und gemauerte Beete vorstellen, auch beklagt die Teilung der Stadt durch die Bundesstraße 437. Der alte Baumbestand am Schlossplatz müsse erhalten bleiben. Lob hat er auch, nämlich für die Aktionen des Stadtmarketings. „Das hier ist klasse, wie alle Aktionen des Stadtmarketings“, sagte er zum Adventsmarkt.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.