Das Brauerjahr beginnt traditionell am 1. Oktober. Grund genug für die Altstadtbrauerei Marienbräu, ein Fass Freibier anzustechen und in der Bierstadt Jever ein Herbst-Weizen als Saisonbier anzubieten. Zudem präsentierte die Brauereigaststätte von Frank Bremer zwei Bier-Liköre. Im Lager reift bereits der Weihnachtsbock, berichtete Brautechniker Frank Berends (ovales Bild links, beim Fassanstich mit Betriebsleiter Ralph Meyer). Der Ursprung des Brauer-Silvesters am 30. September reicht Berends zufolge bis ins Mittelalter zurück. Weil es damals noch keine Kühlgeräte gab, durfte lediglich in den kalten Monaten von Michaeli (29. September) bis Georgi (23. April) gebraut werden. Auch das Friesische Brauhaus zu Jever feiert übrigens Brauer-Silvester. Nachdem die Prüfungskommission unter dem Vorsitz von Rüdiger Babatz vorige Woche den neuen Sud verkostet hatte (die NWZ  berichtete), findet an diesem Dienstag im Schalander auf dem Brauhausgelände die traditionelle Bierprobe statt, bei der die Kommission den Honoratioren der Stadt das Ergebnis vorstellt.

Aus Schweden und aus den Niederlanden kamen Anfang September fünf Austauschschüler nach Jever. 20 Wochen lang wollen die Schüler und Auszubildenden in der Berufsbildenden Schule (BBS) Erfahrungen sammeln, darunter Ben de Vries und Simon Brinksma. Die beiden Jugendlichen aus den Niederlanden arbeiten viel an Computern und können nun mit den Schülern und Lehrern der BBS Jever Informationen und Erfahrungen austauschen. Im nächsten Jahr fahren dann Schüler aus Jever ins Ausland. Wünschenswert sei es jedoch, dass „sich der Austausch auch auf andere Berufe ausdehnen würde“, so Detlef Reuter, Lehrer der BBS. Derzeit kämen die meisten Interessierten aus dem Bereich der Informationstechnik. Vorreiterin war die Auszubildende im Einzelhandel Katharina Klarmann. Vor drei Wochen war sie in Schweden und arbeitete dort in einem Geschäft. Unterschiede zu ihrer Arbeit in Deutschland gab es keine. „Nur die Menschen waren dort viel entspannter und offener“, erzählt Klarmann.

Große Freude herrschte bei der Jeverländer Schützenjugend. Nach einer langen „Durststrecke“ hatte sie beim jährlichen Vergleichskampf zwischen dem Nord- und Südkreis mit 3445 zu 2347 Ringen in diesem Jahr „die Nase vorn“ und nahm stolz den Wanderpokal entgegen. Entscheidend hatte die Altersgruppe „Jugend“ mit einem deutlichen Vorsprung zu diesem Erfolg beigetragen. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr auf den Anlagen des Schützenvereins in Sande ausgetragen. Die Nachwuchsschützen aus dem Schützenkreis Jeverland unter Leitung von Dieter Kalweit sowie aus dem Schützenkreis Varel/ Friesische Wehde unter Leitung von Reiner Meinen hatten intensiv für diese Begegnung trainiert, in der es seit gut zwanzig Jahren um einen begehrten Wanderpokal geht. Die jeverländische Jugend legte sich besonders ins Zeug, weil der Pokal in den vergangenen drei Jahren jeweils in den Südkreis gegangen war. Für das leibliche Wohl der Wettkämpfer hatte Jeverlands Schützenpräsident Man-

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fred Ideus ausreichend Bratwürste zur Verfügung gestellt, die von dem Sander Jugendleiter Manfred Wolff gegrillt wurden. Zudem gab es Kuchen, Kaffee, Tee und andere Getränke. Vera Meinen aus dem Südkreis produzierte während der Veranstaltung mit dem Namen versehene Plaketten als bleibende Erinnerung an den Wettbewerb. Die Fachwarte Schießsport aus dem Kreissportbund Friesland, Herbert Eilers und Klaus-Detlef Kunze, überzeugten sich bei dieser Gelegenheit von der erfolgreichen Jugendarbeit in den Vereinen und lobten besonders den Einsatz der Jugendwarte Dieter Kalweit und Reiner Meinen. In der Altersgruppe der Schüler gewann der Kreis Varel mit 446 Ringen (Tobias Rütemann, Julian Gröne und Malte Röben) vor dem Jeverland mit 394 Ringen (Renè Zwirner, Pascal Tegtmeier und Kira Schuster). Deutlich war der Vorsprung der Jeverländer in der Altersgruppe Jugend mit 1013 Ringen (Darian Bock, Anna Dölling und Melanie Heeren) vor Varel mit 869 Ringen (Lisa Osterloh, Lukas Meyer und Jan-Hendrik Siemens). Recht knapp wurde es dagegen bei den Junioren. Für das Jeverland erreichten Florian Böhling, Tobias Brandt und Florian Warnken 1038 Ringe und blieben Gewinner vor Varel mit 1032 Ringen (Annamarie Janik, Katharina Schubert und Maik Hagen). Die Erstgenannten in der jeweiligen Altersgruppe waren auch Tagessieger und wurden für ihren Erfolg zusätzlich mit einem Pokal geehrt.

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