Zetel Einbahnstraße – aber wohin? Diese Frage stellte sich am Montagabend den Mitgliedern des Zeteler Bau- und Wegeausschusses. Auf der Tagesordnung stand die Umgestaltung der Kurzen Straße, die nach Ende der Umgestaltungsarbeiten zu einer Einbahnstraße werden soll. Nach Vorstellung der Verwaltung soll die Straße dann nur noch von Richtung Bohlenberger Straße zur Schulstraße hin befahren werden können.

Nach einer Anwohnerversammlung zu dem Thema gibt es daran aber Kritik: Die Anwohner befürchten, dass, sobald der Verkehr am Ohrbült nicht ganz so flüssig läuft, die Einbahnstraße zur Abkürzung wird, um den Ohrbült zu umfahren. Zudem laufe der Lieferverkehr für die Firma Eden in die andere Richtung, weil es andersherum für größere Fahrzeuge schwierig werden könnte. Die Anwohner schlagen daher vor, die Zufahrt von der Bohlenberger Straße aus zu verbieten und den Verkehr nur noch von der Schulstraße aus fahren zu lassen.

Laut Erstem Gemeinderat Bernd Hoinke habe man sich bei der Verwaltung für diese Ausrichtung der Einbahnstraße entschieden, weil die Ausfahrt auf die Bohlenberger Straße sehr unübersichtlich und daher nicht ungefährlich sei. Die Ausschussmitglieder signalisierten aber Zustimmung für den Vorschlag der Anwohner.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Ein weiterer Punkt, der auf der Anwohnerversammlung angesprochen wurde, ist die Pflasterung der Gehwege an der Kurzen Straße. Vorgesehen ist ein Klinkerpflaster, das zu dem Pflaster passt, das in anderen Teilen des Ortskerns bereits verlegt wurde. Allerdings gab es immer wieder Beschwerden darüber, das Klinkerpflaster sei zu glatt und zu rutschig. Die Anwohner bevorzugen daher rote Betonsteine.

Heinz Thormählen vom Bauamt erklärte, dass man ohnehin auf andere Klinker umsteigen müsse. „Die glatten Klinker gibt es nicht mehr“, sagte er. Die neueren Klinker seien zwar rauer, aber immer noch glatter als Betonsteine.

Bürgermeister Heiner Lauxtermann sagte, man müsse auf ein einheitliches Ortsbild achten. Zudem wolle die Gemeinde die glatten Klinker aufrauen und so für mehr Halt sorgen. „Wir werden auch in Kürze eine Versuchsfläche aufrauen, um zu sehen, was da möglich ist“, sagte Lauxtermann. In Schortens hat man ein ähnliches Problem und die Klinkerwege in großem Stil aufrauen lassen.

Für welche Einbahnstraßen-Richtung sich die Ratsmitglieder bei der Kurzen Straße entscheiden werden, wurde in der Sitzung noch nicht klar. Die beiden Punkte wurden zur Diskussion in die Fraktionen zurückgegeben. Eine Entscheidung soll dann direkt im nichtöffentlich tagenden Verwaltungsausschuss getroffen werden.

UMFRAGE
Machen Sie mit beim großen Friesland-Check. Was gefällt Ihnen an Ihrer Gemeinde/Stadt und wo sehen Sie Verbesserungspotential?

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.