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Zetel Viele Landwirte fürchten, dass sie ihre Flächen nach dem Beitritt der Gemeinde Zetel zum Biosphärenreservat Weltnaturerbe Wattenmeer nicht wie bisher nutzen können. Bei der Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses trugen einige Bauern ihre Bedenken vor. Sie fürchten, dass eine konventionelle Landwirtschaft in einem Reservatsgebiet keinen Platz mehr hat. Ihre Sorge ist, dass das Land, der Bund oder die Europäische Union vor dem Hintergrund der Mitgliedschaft der Gemeinde Zetel im Biosphärenreservat zusätzliche Naturschutzauflagen erlassen könnten, die die Landwirtschaft oder Tierhaltung einschränken oder regulieren.

Jürgen Rahmel von der Nationalparkverwaltung sagte, es gebe absolut keinen Grund, in Zetel weitere Auflagen für die Landwirtschaft zu erlassen – auch nicht nach einem Beitritt zum Biosphärenreservat. „Der ,Niedersächsische Weg’, den die Landwirte gehen, ist nicht zu toppen“, sagte er. Damit tue die Landwirtschaft so viel für die Natur und Umwelt, dass weitere Verordnungen aus seiner Sicht derzeit undenkbar sind. „Klar ist aber auch: Keiner weiß, was in der Zukunft ist. Aber Angst war noch nie ein guter Ratgeber.“

Erster Gemeinderat Bernd Hoinke betonte, dass die Nationalparkverwaltung selbst keine Gesetze oder Verordnungen in Zetel erlassen dürfe, auch nicht nach dem Beitritt. Die Gemeinde behalte immer ihre Planungshoheit. Ein Austritt aus dem Biosphärenreservat sei jederzeit per Ratsbeschluss möglich.

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