Zetel Die Klima-Gruppe um Annika Bohlen, Aiske Schimmelpenning und Lennart Tiller aus Zetel ruft zu einer Demonstration gegen den geplanten Autohof in Zetel auf. Am Freitag, 26. Juni, soll die Demo um 16 Uhr auf dem Marktplatz am Markthamm (Neuenburger Straße) starten.

„Gemeinsam machen wir uns stark für ein verkehrsberuhigtes, lebenswertes Zetel und einen konsequenten Klimaschutz“, schreibt die Gruppe in der Einladung. Schließlich sei ja nicht nur ein Autohof geplant, sondern auch eine Logistikfläche: Der Autohof wird 28 Hektar groß sein, auf 40 000 Quadratmetern davon sollen sich Speditionsbetriebe ansiedeln können.

„Schon seit 2007 sind viele Bürgerinnen und Bürger gegen diesen Bau, trotzdem wurde der Bau genehmigt“, schreibt die Klimagruppe. „Doch es ist nicht zu spät.“

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Die Klimagruppe Friesische Wehde kämpft im Sinne des Klimaschutzes für eine Verkehrswende – und dabei sind Speditionsbetriebe aus Sicht der Klimagruppe nicht hilfreich. Denn wenn die Güter, die am Jade-Weser-Port ankommen, per Lastwagen weitertransportiert würden, sorge das für eine erheblich größere Klimabelastung als ein Transport per Güterzug. „Der Autohof mit seinen Logistik-Zentren tritt damit in unmittelbare Konkurrenz zur Bahntrasse von Wilhelmshaven nach Oldenburg, die gerade ausgebaut wurde“, so die Klimagruppe. „Die Klimakrise erfordert aber ein Umschwenken auf andere Mobilitätssysteme (Schiene) bzw. auf eine Reduzierung des Transports (Post-Wachstum).“

Zudem würde die Zunahme des Lastwagenverkehrs auf der L 815, die durch Zetel und Neuenburg führt, die Lebensqualität der Menschen in den Orten verschlechtern, schreibt die Gruppe. „Wenn Zetel die Klimakrise konsequent bekämpfen will, muss die wirtschaftliche Entwicklung der Region nach den Anforderungen des Klimaschutzes ausgerichtet werden.“ Die Gruppe fordert die Gemeinde auf, das Autohof-Projekt zu stoppen oder zumindest dafür zu sorgen, dass sich der Investor an Vorgaben hält.

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