Alte Handwerkskunst wie das Spinnen – das hat die Jungen und Mädchen des Schlosskindergartens Neuenburg nach Angaben der Kindergartenleiterin Anke Lammers fasziniert. Sie durften Wolle zupfen, kämmen und erleben, wie mit Handspindel und Spinnrad ein Faden beziehungsweise Garn entsteht. Drei Mitglieder der Spinnkoppel des Heimatvereins in Neuenburg, Dedo und Tomke Ostherthun sowie Gunda Kleinschmidt, führten ihnen die alte Handwerkstechnik im Kindergarten vor. Zudem staunten die Kinder über die fertigen Produkte wie gestrickte Pullunder, Socken, Mützen aus Wollgarn. Sie erfuhren, dass es zuerst Handspindeln gab, die vor 500 Jahren benutzt wurden. Anlass zu dem Besuch hatten die Theater-und Rollenspiele im Schlosskindergarten gegeben, bei denen regelmäßig Märchen erzählt und anschließend spielerisch dargestellt werden. Beim Märchen Rumpelstilzchen, in dem von der Müllerstochter verlangt wird, dass sie Stroh zu Gold spinnt, kam die Frage auf, ob das wirklich möglich sei. In diesem Zusammenhang wurde nach Aussagen von Anke Lammers deutlich, dass kaum ein Kind noch eine Vorstellung von einem Spinnrad und dessen Funktion hatte. So entstand die Idee, Mitglieder der Spinnkoppel einzuladen. „Wir freuen uns sehr, dass sich Frau Kleinschmidt angeboten hat, einmal wöchentlich unseren Kindern dieses alte Handwerk zu vermitteln“, sagte Anke Lammers.  

Die Frauen des Handarbeits- und Bastelkreises der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bockhorn haben in den vergangenen Monaten viel gearbeitet – und auch viel verkauft. Zum Beispiel auf einem Adventsbasar im November und auf dem Bockhorner Weihnachtsmarkt im Dezember. Aus dem Erlös wurden am vergangenen Dienstag 700 Euro an die Vareler Tafel gespendet, weitere 213 Euro gehen an die evangelische Kirche. Hannelore Leischner merkte an: „Bedanken wollen wir uns für Unterstützung beim Bockhorner Kaufhaus, Heidi Schollmann, bei Anita Osterloh und Erika Lange von der Tafel für die vielen Wollspenden, auch bei Horst Lübben, Wilfried Witte und Ramona Frenzel sowie für Kuchenspenden bei Gertraud Tjabben und den Helferinnen in der Cafeteria bei unserem Basar.“ Edith Witte, Sonja Winters, Helga Pieper, Bernhild Fehr, Maria Rahmann, Else Eisenhauer und Hannelore Leischner übergaben die Spende der Vareler Tafel, für die sich Anita Osterloh und Erika Lange selbstverständlich höchst dankbar zeigten.

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