BOCKHORN Es hat die Familie Lameyer schwer mitgenommen, das ist am Mittwoch, Tage nach dem Brand ihrer Bäckerei in Bockhorn (die NWZ berichtete), immer noch deutlich zu spüren. In den Trümmern, in dem Chaos verlor am Mittwoch selbst der Fachmann der Brandschutzkasse seine Taschenlampe. Mittendrin stehen der Senior, Hans-Hermann Lameyer, und seine Tochter Sonja Gerdes: „Wie es mit dem Betrieb weitergehen soll, wissen wir noch nicht. Das ist eine Entscheidung in der Familie, die wir dann erst mit unseren Mitarbeitern besprechen wollen.“

Zwei Dinge sind erst mal klar. Die Filialen der Bäckerei in Bockhorn an der Lange Straße, in Zetel an der Bahnhofstraße und in Neuenburg an der Mühlenstraße sind weiter geöffnet. Sie werden mit Backwaren in der gewohnten Qualität beliefert, denn für Lameyer wird jetzt in der Bäckerei Casper gebacken. „Unsere Jungs arbeiten da mit. Wir Bäcker unterstützen uns in solchen Fällen gegenseitig, um das Geschäft am Laufen zu halten“, erklärte Sonja Gerdes. Die Filiale an der Lange Straße ist jetzt sogar ganztägig geöffnet.

Zweitens gibt es eine deutliche Aussage zur Brandursache. Der Experte der Polizei habe ermittelt, dass das Feuer nach einem Schaden in der Elektroinstallation entstanden ist, berichtete die Familie. Ganz genau ist die Ursache allerdings nicht mehr festzustellen, alles ist verschmort. Jedenfalls lag der Brandherd nicht in der Heizungsanlage – das Gerücht hatte in Bockhorn rasch um sich gegriffen. Da ist nichts dran.

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1935 hatte Großvater Hermann Lameyer die Bäckerei an der Urwaldstraße von Gustav Drükhammer übernommen, 1963 folgte Hans-Hermann Lameyer, 1993 dessen Sohn Hergen. Nach seinem plötzlichen Unfalltod 2004 trat seine Schwester Sonja Gerdes in die Leitung der Bäckerei ein.

Es ist nicht das erste Feuer an dieser Stelle: „Vor 20 Jahren sind wir schon einmal ausgebrannt. Das war aber nicht so schlimm wie diesmal“, erinnert sich Hans-Hermann Lameyer.

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