WIEFELS Nichts Neues in Sachen Biogas-Anlage konnte Wangerlands Bürgermeister Harald Hinrichs den Wiefelsern bei ihrer Dorfgemeinschaftssitzung am Freitag mitteilen. Die Verwaltung befasse sich intensiv mit dem Vorgang, demnächst soll die Planung in die erste Auslegung gehen, berichtete er. Hinrichs dankte den Wiefelsern für die konstruktive und sachliche Auseinandersetzung um die Anlage.

Wie berichtet, lehnen die Wiefelser den Bau einer Biogas-Anlage auf einem Grundstück am Abfallwirtschaftszentrum ab. Sie befürchten Gestank und eine massive Zunahme des Laster- und Traktorenverkehrs.

Stv. Vorsitzender Wolfram Sandmeier hofft, dass das angeschobene Bauleitverfahren „zu unseren Gunsten ausfällt“. Falls das nicht der Fall sei, müsse die Dorfgemeinschaft eine Klage erwägen. Durch die Proteste gegen die Biogas-Anlage sei ein unheimlicher Ruck durch die Dorfgemeinschaft gegangen. „Der Zusammenhalt war seit langem nicht so gut“, sagte Sandmeier.

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Dorfsprecher Arthur Janssen zog eine zufriedene Bilanz der Aktivitäten im Dorf. „Es ist viel gearbeitet und geleistet worden in den Gruppen und durch Einzelpersonen“, freute er sich. Insbesondere hob er die Jugendarbeit in Wiefels hervor. Diese sei ein Verdienst des Boßelvereins und der ev. Kirche. Thomas Bedenk vom Festausschuss bezeichnete das Kirchen-Engagement und die Arbeit von Diakon Fredo Eilts im Pfadfinderstamm Franziskus als positiv für Wiefels: „Wir haben ein Riesenpotenzial und müssen weitere Einwohner für die Mitarbeit gewinnen.“ Möglicherweise könnten dann neue Veranstaltungen angeschoben werden.

Sandmeier sprach die Bitte aus, die Gemeinde möge den Fußboden im Dorfgemeinschaftshaus ausgleichen. Hier gäbe es bis zu 35 Zentimeter große Unterschiede.

Bei den Wahlen gab es keine Veränderungen. Arthur Janssen will noch bis zu seinem 70. Geburtstag weitermachen und wurde ebenso wiedergewählt wie Sandmeier, Ina Berndt (2. Vertreterin), Manfred Müller (Schriftführer), Bruno Quarg (Kassierer), Thomas Bedenk und Petra Gerdes (beide Festausschuss). In Zukunft soll es nur noch einen Ausschuss für die gesamten Anlagen auf der Deponie in Wiefels geben.

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