Wiefels Gute Nachrichten zum Abfallwirtschaftszentrum in Wiefels: Der dritte umgebaute Fermenter konnte 2018 erfolgreich in Betrieb genommen werden. So konnte die Biogasproduktion in der Anlage noch einmal erhöht werden. Bis zur Kalenderwoche 50 wurden gut 13 500,500 kWh Strom erzeugt. „Das bedeutet, dass 2018 der bisher höchste Stromertrag erreicht wurde“, berichtete Geschäftsführer Lothar Arlinghaus bei der Verbandsversammlung in Jever. So konnte auch der organische Teil des eingebrachten Abfalls besser abgebaut werden.

Es zeige sich aber, dass der organische Anteil für den biologischen Abbau in den Fermentern sehr schnell verfügbar ist. Das führe zu Tagesspitzen, bei denen die Blockheizkraftwerke an ihre Grenzen stoßen. „Das System reagiert also sehr schnell auf frisches Material“, sagte er. Nun soll eine Vergleichmäßigung der Gasproduktion erreicht werden. Dafür soll unter anderem ein Fermenter umgebaut oder ersetzt werden, außerdem sollen zwei Hydrolysen so umgebaut werden, dass sie die Eintragszeiten in die Fermenter verlängern. Parallel dazu läuft das entsprechende Genehmigungsverfahren beim Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg.

Der trockene Sommer hat nicht nur Auswirkungen auf Abwassermengen gehabt, die mit Niederschlagsmengen von nur 678 Millimetern bis Mitte Dezember deutlich geringer ausfielen als 2017 (1200 Milliliter), sondern auch auf die Anlieferungen im Kompostwerk. Noch bis Mai rechnete das Abfallwirtschaftszentrum mit Höchstmengen, dann wurden es aber doch nur 28 700 Tonnen Bioabfall und damit rund 2000 Tonnen weniger als 2017.

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Insgesamt wurden auf der Deponie bis Mitte Dezember 2018 etwa 79 000 Tonnen Abfälle abgelagert, das entspricht in etwa den Mengen aus dem Vorjahr. „Es wäre wesentlich mehr geworden, wenn wir alles angenommen hätten“, sagte Arlinghaus. Vor allem für Bauschutt fehle es in der Region an Volumen.

Die Verbandsversammlung stimmte dem Haushaltsplan einschließlich der Kreditaufnahmen für 2019 zu. Für 2019 hat sich das Haushaltsvolumen von 17,72 Millionen Euro mit plus 100 000 Euro gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig erhöht.

Auf der Ertragsseite ist die Verbandsumlage, die mit 9,1 Millionen Euro rund 52 Prozent der Erlöse erbringt, der größte Einzelposten.

Bei den Benutzungsgebühren werden Einnahmen von 7,712 Millionen Euro erwartet. Die erwarteten Erträge aus Verkäufen von Schrott, Papier und Strom summieren sich auf rund 692 000 Euro.

Investiert werden sollen rund 1,9 Millionen Euro.

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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