Wiefels Beim Abfallwirtschaftszentrum Wiefels wird 2020 viel gebaut. Dort stehen der Ausbau des Verwaltungsgebäudes, des Sozialbereichs des Kompostwerks und der Nassvergärung an. 1,7 Millionen Euro wurden kalkuliert, berichtete Verbandsgeschäftsführer Lothar Arlinghaus am Dienstag.

In der Verbandsversammlung des von den Landkreisen Friesland und Wittmund gebildeten Zweckverbands erläuterte Arlinghaus die Planungen zum Eingangsgebäude, das auch einen Schwarz-Weiß-Bereich für die Mitarbeiterinnen vorhält. Im Obergeschoss sollen zudem zwei neue Büros entstehen. Die Kosten: 1,2 Mio. Euro.

Umgebaut wird auch der Sozialbereich im Kompostwerk. Nach der Revision im Kompostwerk soll Mitte Februar mit dem Bau begonnen werden und bis zum April abgeschlossen sein. Direkt im Anschluss sollen die Bauarbeiten am Verwaltungsgebäude beginnen. Bis Ende des Jahres soll auch dieses Vorhaben abgeschlossen sein.

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Kurz angesprochen hat der kaufmännische Leiter Lars Bohlken den Haushaltsplan 2020 des Zweckverbands. Er rechnet mit Einnahmen von 8,2 Millionen Euro aus Benutzungsgebühren. Der überwiegende Teil, rund 6,4 Millionen Euro, entfallen dabei auf die Anlieferungen der kommunalen Partner. Die von den beiden Mitgliedslandkreisen zu leistende Verbandsumlage beläuft sich auf knapp 9,2 Millionen und dient dem Ausgleich der Kosten, die nicht durch eigene Einnahmen gedeckt sind. Der Verband erwartet zudem Erträge aus der Vermarktung von Schrott, Pappe, Papier, Karton und Strom von gut 640 000 Euro.

2020 sind zudem Tilgungsleistungen von 4,4 Millionen und Zinszahlungen von 420 000 Euro eingeplant. Die Kreditaufnahmen belaufen sich auf 3,18 Millionen. Bohlen zufolge liegt der Schuldenstand Ende 2020 nächsten Jahres bei voraussichtlich 30,2 Millionen Euro.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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