Im Rahmen der Eröffnung des frauenOrts „Ingrid Buck“ , waren Vertreterinnen des frauenOrts „Maria von Jever“ nach Aurich gereist: Elke Rohlfs-Jacob (Gleichstellungsbeauftragte Friesland), Marianne Rasenack (AsF Jever), Nantke Ihnen (Landkreis), Maike Theesfeld (Tourismus Jever), Gisela Vahlenkamp und Elke Vredenborg (beide AsF Jever) warben mit einem einheitlichen T-Shirt für einen Besuch der Marienstadt mit Schloss. Mit diesen Besuchen sollen die Städte und Gemeinden unterstützt werden, die sich auch um die Ernennung zum frauenOrt bewerben.

Als sie an den Blumen und Kräutern des Botanischen Gartens Wilhelmshaven schnuppern, freuen sich Uwe, Rachela und Paul vom LEA-Leseclub Jever: „Mmh, riecht das gut!“ Der Leseclub Jever feierte sein Sommerfest – und alle waren gekommen: die ehrenamtlichen Lesepaten, die Leser, sowie Unterstützer der GPS und der Freiwilligenagentur Jever des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Friesland um Gabriele Peest. Für die Bewohner der GPS aus der Wohnstätte Jever und der Außenwohngruppe am Kajepadd ist das Sommerfest immer ein Höhepunkt. „Für sie ist es sehr wichtig und etwas Besonderes“, betont Nadine Dirks, Abteilungsleitung der Wohnstätte Jever. Der LEA-Leseclub feierte im Januar dreijähriges Bestehen. Der Lesekreis für Erwachsene mit und ohne Behinderung trifft sich jeden Mittwoch von 17 bis 18 Uhr zum Lesen – bislang wurde im „Jever Fass“ gelesen und geplaudert. Über die Sommermonate finden die Treffen im Waldschlösschen in Addernhausen statt. LEA steht für „Lesen Einmal Anders“. Hier steht der Spaß am Lesen an erster Stelle und nicht das Lesenlernen. Ein weiteres Ziel ist, dass es ganz normal werden soll, wenn Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen an einem öffentlichen Platz sitzen, lesen, reden und gemeinsam Spaß haben. Um das Projekt voranzutreiben, sucht die Freiwilligenagentur Jever noch ehrenamtliche Lesepaten, die den Leseclub unterstützen. Mehr Infos gibt es bei Gabriele Peest und Nina Goldau, Tel. 04461/93 02 20 oder info@freiwilligenagentur-jever.de.

Im Zeichen guter Nachbarschaft hat auch der CDU-Stadtverband Jever Sommerfest gefeiert – und über den Tellerrand geguckt: Rund 50 Gäste konnte Verbandsvorsitzender Rainer Dabitsch begrüßen, darunter auch Delegationen des CDU-Stadtverbandes Schortens und des Gemeindeverbands Sande, außerdem Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers und seinen Amtskollegen Stephan Eiklenborg aus Sande. Gesprochen wurde natürlich auch über die Zusammenarbeit der „guten Nachbarn“, wie Albers es nannte und betonte: „Gemeinsam erreicht man immer mehr.“

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Zur Amtsübergabe trafen sich jetzt die Mitglieder des Lions-Clubs Jever Maria Wiemken im Haus der Getreuen: Nachdem Präsidentin Dr. Inka Bessel-Habeck (links) das vergangene Amtsjahr hatte Revue passieren lassen, wechselte das Amt an Meike Bargen (rechts). Das Präsidium wird komplettiert durch Vizepräsidentin Dr. Ute Schmitz, zweite Vizepräsidentin Anita Bruhnken, Sekretärin Dr. Anja Behnke, Schatzmeisterin Ulrike Müller-Wessels sowie Clubmasterin Sabine Roos.

Zum monatlichen grünen Donnerstag hatte der Grüne-Kreisverband Friesland Günter Klever aus Großheide, Geschäftsführer zweier Erzeugergemeinschaften von Küstenfischern im Wattenmeer in Ost- und Nordfriesland, zu Gast. Die 55 in den Erzeugergemeinschaften zusammengeschlossenen Krabbenfischer achten auf nachhaltigen, fürsorglichen- und verantwortungsvollen Krabbenfang im Weltnaturerbe Wattenmeer. Um die Qualität zu belegen, hatte Klever einige Kilo Krabben mitgebracht, die von den Grünen gepult und verzehrt werden durften, was alle mit Begeisterung taten. Nebenbei zeigte er ein Modell eines Siebfanggeräts, das so konstruiert ist, dass es den Beifang größerer Fische verhindert. Dieses Netz berührt zwar den Meeresboden, wühlt ihn aber nicht auf. Auch die umstrittene Verarbeitung der Krabben in Marokko und ihren Rücktransport in die EU wurde ausführlich erläutert. Eine wirtschaftliche und örtliche Alternative ist bisher nicht in Sicht, da die Entwicklung einer effizienten Krabbenschälmaschine bisher gescheitert ist und die Lohnkosten in Europa vergleichsweise hoch sind. Zur Qualitätssicherung durchlaufen alle Krabbenfischer an der Nordsee einen Zertifizierungsprozess nach den Regeln des Marine Stewardship Council (MSC). Jeder Verbraucher, der verantwortungsbewusst Fisch kauft, sollte auf dieses Zeichen achten. Die Krabbenfischer unterwerfen sich außerdem den Richtlinien zur Behandlung und Verarbeitung von Speisekrabben an Bord. So soll sich der Fang nur auf eine Tide beschränken. Auch gibt es ganz klare Regeln für die Nutzung der Schöpfgeräte oder Kescher, das Siedewasser, Siededauer, die Abfüllung und allgemeine hygienische Vorschriften. Die Fischer verpflichten sich freiwillig zu höheren Naturschutzauflagen als gefordert und wollen mit der Einhaltung der Förderungsrichtlinie die Schaffung von Mehrwert, Steigerung der Attraktivität für junge Menschen und die Förderung von Innovation bei der Verarbeitung und Vermarktung der Fischereierzeugnisse erreichen. Auch die Stärkung und Nutzung des Umweltvermögens im Fischwirtschaftsgebiet gehört dazu.

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