[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]SAND SANDE/NEU - 17 Prozent aller körperlicher Gewalttaten in Deutschland werden mittlerweile von Mädchen oder jungen Frauen begangen. Tendenz steigend, so das Fazit der erschreckenden Kriminalstatistik. Doch worin liegen die Ursachen von körperlichen Übergriffen und Bedrohungen durch Mädchen? Wie kann ihre Gewalt eingedämmt werden, und wie soll man mit den Tätern und Opfern umgehen? Antworten auf diese Fragen möchte die Fortbildungsveranstaltung mit dem Titel „Mädchen und Gewalt“ geben, die am 7. April im Bürgerhaus Sande stattfindet.

Organisiert wird die Veranstaltung vom Landkreis Friesland, den Kreisvolkshochschulen in Friesland und Wittmund und der Centrum Gesellschaft für Bildung und Beratung mbH aus Aurich. Sie richtet sich an Fachfrauen und - männer aus sozialpädagogischen, psychologischen und medizinischen Bereichen, Berufen und Einrichtungen. Das Seminar leitet die international renommierte Traumaexpertin Michaela Huber.

„Es gibt geschlechtsspezifische Unterschiede, wie mit Gewalterfahrungen umgegangen wird“, betont Rolf Kötterheinrich von der Centrum Gesellschaft für Bildung und Beratung. Zusammen mit der Kreisfrauenbeauftragten Elke Rohlfs-Jacob und Cornelia Kleen-Ottersberg von der KVHS Wittmund stellte er gestern im Bürgerhaus Sande das Seminar zum Thema Mädchengewalt vor.

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Die Hauptthese der Referentin Michaela Huber lautet: Jungen explodieren, wenn ihnen Gewalt angetan wird, Mädchen implodieren. „Mädchen fühlen sich nach Gewalterfahrung oft innerlich zerrissen, weil sie den Schmerz nicht nach außen tragen“, hat Psychologe Kötterheinrich beobachtet. Um Mädchen bei der Verarbeitung solcher traumatischer Erlebnisse von Gewalt und Bedrohung zu helfen, ist Expertenwissen hilfreich.

Geschieht diese Aufarbeitung nicht, können nach Erfahrungen von Fachleuten viele weibliche Opfer selbst zu Tätern werden, die ihre Altersgenossen drangsalieren. „Mädchengewalt hat es immer gegeben. Es ist nur wichtig, dass man bei diesem Thema genau hinsieht und hilft“, betont Kötterheinrich.

Laut Elke Rohlfs-Jacob ist Mädchengewalt kein alleiniges Großstadtthema, sondern hat längst auch ländliche Regionen wie Friesland erreicht. „Mit dem Seminar wollen wir das Thema aus der Dunkelzone herausholen“, betont Cornelia Kleen-Ottersberg. Anmeldung zur Veranstaltung sind unter der Nummer 04941/69 82 509 möglich.

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