Wangerooge Wangerooge erhöht den Gästebeitrag: Ab 15. März zahlen Erwachsene pro Tag 4,20 Euro statt bisher 3,70 Euro. In der Ratssitzung am Mittwochabend stimmte eine knappe Mehrheit für die Erhöhung; laut Bürgermeister Marcel Fangohr hätten mehrere Ratsmitglieder den Gästebeitrag höher angesetzt – auf Spiekeroog werden für Urlauber bereits 5 Euro Gästebeitrag fällig.

Diese Investitionen stehen im Wirtschaftsplan Kurverwaltung

Neubau der Gemeinde- und Kurverwaltung: 4 Mio. Euro. Wie bisher soll die Gemeindeverwaltung Mieter der Kurverwaltung sein – der Neubau wird losgelöst vom Verkauf des Grundstücks an der Strandpromenade West; das erfordert zwar eine höhere Kreditaufnahme, „aber wir können jetzt schon planen“, sagt Fangohr.

Gebäudeunterhaltung/ Anschaffung beweglicher Güter: 100 000 Euro

Kauf von Tiny Houses für Saisonkräfte: 500 000 Euro für 8 bis 10 kleine Häuser inklusive Anschlüsse, die auf dem Gelände hinter der „Oase“ Platz finden sollen.

Oase: Technik und Wasseraufbereitung; Gestaltung des Außengeländes: 150 000 Euro; die bisher ungenutzte Brache soll mit Spielplatz, Beach-Volleyball-Feld und Strandkörben attraktiv werden.

Weitere Investitionen:
 Umbau Wellness-/Empfangsbereich im Kurmittelhaus
 E-Karre mit Kipper für die Gärtnerei
 Umsiedlung der Kurgast-Kita ans Kinderspielhaus in Containerbauweise

Die Erhöhung des Gästebeitrags auf Wangerooge dient auf der einen Seite der Abfederung der Verluste im Corona-Jahr 2020; auf der anderen Seite zählt sie zu einer ganzen Reihe von Maßnahmen, die die Kurverwaltung wirtschaftlich auf stabile Füße stellen und zugleich direkt den Urlaubern zugute kommen soll.

So sind im Wirtschaftsplan – wenn alles klappt, schließt er in den kommenden vier Jahren stets mit einer schwarzen Null – schrittweise Anhebungen der Gebühren für Strandkörbe und Kurmittelleistungen sowie die Anhebung des Tourismus-Beitrags geplant. Damit erhält die Kurverwaltung Spielraum für Instandhaltung und Investitionen. „Ganz wichtig“, betont Fangohr. 175 000 Euro stehen in diesem Jahr zur Verfügung.

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Mehr Geld soll auch für Veranstaltungen zur Verfügung stehen: „Im vergangenen Jahr hat sich der Rosengarten als gut nutzbarer und bei den Urlaubern sehr beliebter Veranstaltungsort erwiesen – das wollen wir ausbauen“, so der Bürgermeister. Der Rosengarten-Pavillon soll erweitert und eine feste Bühne mit festen Anschlüssen gebaut werden.

Mehr Geld steht ab sofort auch für die Reinigung der öffentlichen Sanitäranlagen im Wirtschaftsplan. „Und das ist dann ein sichtbar besserer Service für den Gast“, sagt Fangohr. Überhaupt lautet das Motto des Wirtschaftsplans „Mehr für den Gast“ – in den kommenden Jahren sollen nach und nach neue Angebote dazukommen.

Fangohr rechnet damit, dass spätestens im Mai die Tourismussaison auf Wangerooge durchstartet. „Und wir hoffen sehr, dass im Herbst/Winter nicht erneut Lockdowns verhängt werden. Denn nur mit einer ordentlichen Buchungslage am Jahreswechsel können wir die jetzt bereits ausgefallenen Urlaubsmonate Januar bis April auffangen.“

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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