Wangerooge Der Bau des Drei-Sterne-Aparthotels auf Wangerooge am Westturm-Café verzögert sich: Statt im Herbst dieses Jahres soll nun möglichst im Frühjahr 2019 begonnen werden. Das teilte Tobias Orthmann von der „White Wangerooge GmbH“ auf Nachfrage mit.

Wie berichtet, plant das Unternehmen um Verena Coordes und Tobias Orthmann den Umbau des Gebäudes nahe des Westturms: Dort soll ein Aparthotel mit 13 Ferienwohnungen entstehen. Ein Teil des Objekts bleibt so bestehen, ein Teil muss komplett abgerissen werden, da er marode ist und auf Sand gebaut wurde – es gibt teilweise keine richtige Gründung.

Insgesamt soll der Bau 6 Millionen Euro kosten, das Land fördert das Projekt mit 1,49 Millionen Euro.

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Schon im Sommer dieses Jahres, als die Planungen mehr und mehr Gestalt annahmen, war unklar, ob der Bau schon im Herbst beginnen kann. „Den Bauunternehmen stehen leider derzeit die Kapazitäten nicht zur Verfügung“, sagt Orthmann. „Wir hoffen, dass es möglichst im Februar oder März mit dem Abriss losgehen kann – noch vor dem Baustopp auf der Insel im Mai.“

Würden die Arbeiten noch später beginnen, verschiebt sich der komplette Zeitplan: Die angedachte Eröffnung des Aparthotels zur Saison 2020 wäre nicht mehr realistisch. „Wir hoffen natürlich, dass das nicht der Fall sein wird“, so Orthmann.

Das Hotel

Das Gebäude nahe des Westturms besteht schon seit 1936, berichtet Orthmann. Seit März 2016 gehört das Objekt der „White Wangerooge GmbH“. Davor waren schon das Oldenburger Software-Unternehmen Ashampoo und zuletzt die „Abalio Real Estate UG“ Besitzer. Neben einem Café befindet sich dort auch ein Fahrradverleih.

Möglichst im Frühjahr 2019 soll der Bau des neuen Aparthotels beginnen – zunächst sind Abrissarbeiten nötig. Die Wohnungen sollen später zwischen 19 und 107 Quadratmeter groß und für zwei bis acht Personen geeignet sein. Zudem gibt es fünf Personalwohnungen mit insgesamt sieben Zimmern.

Der Fahrradverleih soll ebenso bestehen bleiben wie das Café. Wenn alles nach Plan verläuft, soll das neue Hotel dann 2020 eröffnet werden.

Der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Berend Lindner, hatte im Sommer dem Unternehmen einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1,49 Millionen Euro für den Bau überreicht. Die Zuwendung stammt aus der einzelbetrieblichen Investitionsförderung, um „insbesondere auch den Westteil der Insel, abseits des bestehenden Tourismusschwerpunktes, touristisch“ zu entwickeln, heißt es.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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