Wangerland Die Gemeinde Wangerland schafft für 40 000 Euro neue Spielgeräte für die Spielplätze in den Dörfern an. Zwei Grundstücke wurden zuvor verkauft – ehemalige Spielplätze, die aufgelöst worden waren. Das berichtete Ordnungsamtsleiter Markus Gellert am Dienstagabend im Ausschuss Schule/Jugend.

Bei den Spielgeräten handelt es sich um Klettergerüste zum Teil mit Rutsche. Für den Spielplatz der Grundschule Tettens ist ein etwas aufwendigeres Sandkastenboot mit Kletterturm bestellt.

Ferienbetreuung und Ferienpass

In fünf der sechs Wochen Sommerferien hat der Verein „Wangerkinners“ ganztägig Betreuung angeboten. 28 Kinder waren dabei, berichtete 2. Vorsitzende Britta Keithahn. Die Rückmeldungen seien sehr positiv. Aber: „Wir haben sehr viel Programm geboten, davon waren unsere Betreuer teilweise leicht überfordert“, sagte sie. Für die nächsten Ferienbetreuungen sucht der Verein weitere Helfer zur Betreuung, aber auch Personen, die Veranstaltungen für die Kinder anbieten.

Positiv auch die Resonanz auf die Angebote des Ferienpasses: Jugendpflegerin Imke Gerdes freut sich über die Programm-Vielfalt und darüber, dass viele Angebote mit dem Wangerland zu tun hatten. Sie dankt allen, die mit Veranstaltungen zum Ferienpass beigetragen haben.

   www.wangerkinners-ferienbetreuung.de

Plätze in Neugarmssiel, Hohenkirchen, Hooksiel und Horumersiel werden damit bestückt. Zum Teil werden unter den Klettergerüsten Gummimatten ausgelegt, zum Teil stehen sie auf Sand, berichtete Gellert.

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Die Bauhof-Mitarbeiter sind für die Spielplatzpflege und den Geräteaufbau extra geschult worden, betonte er. So würden alle Sicherheitsbedingungen eingehalten.

Johann Wilhelm Peters (SPD) erinnerte in dem Zusammenhang daran, dass beschlossen worden war, bei der Spielplatzumrüstung auch je einen Tisch mit Bänken pro Platz zu bauen – für Großeltern und Eltern, die mit Kindern den Spielplatz besuchen.

Wie berichtet, wurde 2015 beschlossen, fünf der 39 Spielplätze aufzulösen und als Baugebiete auszuweisen – die Flächen in Hohenkirchen (Anton-Günther-Straße), Horumersiel (Heinrich-Tiarks-Straße), Hooksiel (Sielhamm und Solthörner Straße) und Waddewarden (Fischelteich).

Der Verkaufserlös fließt dann in die Aufwertung der verbliebenen Spielplätze.

Seit längerem warten Kinder und Eltern nun schon darauf, dass die übrig gebliebenen Spielplätze wieder aufgebaut werden – das soll dann irgendwann demnächst durch den Bauhof geschehen.

Weil die meisten Spielgeräte marode waren, hatte die Gemeinde die Spielplätze fast komplett abgeräumt, sagte Bürgermeister Björn Mühlena.

Der Horumersieler Spielplatz am Tief ist noch nicht unter den Plätzen, die nun neue Geräte erhalten. Er wird ausgestattet, sobald wieder Geld aus Grundstücksverkäufen geflossen ist, beantwortete Gellert die Frage von Timo Ostermann (CDU).

Laut Bürgermeister gibt es mittlerweile einen Interessenten für die Fläche des ehemaligen Spielplatzes am Fischelteich Waddewarden. Geplant sei eine „anderweitige Nutzung“, sagte Mühlena.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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