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Wangerland Um die Finanzen der Gemeinde Wangerland steht es deutlich besser als bisher erwartet: „Wir können die Mindereinnahmen durch weggefallene Investitionen auffangen“, berichtete Kämmerer Volker Osterkamp am Donnerstag im Finanzausschuss. „Wir können insgesamt etwas aufatmen – wir sind finanziell mit einem blauen Auge davongekommen.“

Denn die Gewerbesteuer hat sich bisher deutlich besser entwickelt als erwartet: 3,3 Millionen Euro Steuereinnahmen von Wangerlands Betrieben standen im Ursprungshaushalt, im Corona-Shutdown war mit 1 Million weniger gerechnet worden. Nun werden es nur etwa 300 000 Euro weniger sein – „unsere Betriebe stehen wirtschaftlich durchaus gut da“, so Osterkamp.

Allerdings: 850 000 Euro weniger Gästebeitrag wurden in diesem Jahr eingenommen – von März bis Mai ruhte der Tourismus komplett. Statt 3,2 Mio. Euro fließen nur 2,35 Mio. Euro an die WTG. Die große Unbekannte sei zurzeit noch der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer. Der Kämmerer rechnet mit minus 310 000 Euro.

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Mindereinnahmen gab es bei den Kita-Beiträgen (- 25 000 Euro), beim Verwarngeld (- 18 000 Euro), Straßensondernutzungsgebühren (- 23 000) und Parkgebühren (-20 000).

Komplett eingespart hat die Gemeinde die angekündigten Straßensanierungen: 660 000 Euro waren dafür in diesem Jahr vorgesehen. Die Baumaßnahmen werden nun auf 2021 geschoben – unwahrscheinlich ist, dass dann die doppelte Zahl an Straßen saniert werden kann. Immerhin geht es bei der Sanierung des Radwegs auf der alten Bahntrasse voran: Die Verwaltung hat Fördermittel aufgetan – bis zu 90 Prozent der Gesamtsumme von 719 000 Euro könnte dann bezuschusst werden, kündigte Kämmerer Osterkamp an.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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