Jeringhave „Vielfalt leben“ lautet ein Projekt der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS), das Menschen mit Behinderungen einen „normalen“ Arbeitsplatz im Wirtschaftsleben vermittelt. Projektleiter Siegfried Alt informierte beim „Tag der offenen Tür“ am Sonntag in der Werkstatt Jeringhave über diese Tätigkeiten, die Menschen mit Behinderungen in Betrieben der Region übernommen haben.

Bei solchen „Außenarbeitsplätzen“ bekommen die Mitarbeiter Unterstützung durch Sozialpädagogen der GPS, ansonsten aber sind sie reguläre Arbeitskräfte in ihren Betrieben, die auch einen normalen Lohn bekommen. „Das ist keine subventionierte Arbeit“, betonte Siegfried alt. Solche Arbeitsplätze gibt es bei Edeka in der Mühlenstraße, im Autohaus Tönjes in Varel, bei der RWG Bockhorn – insgesamt zwölf in unterschiedlichsten Firmen. Dazu kommt die Gartengruppe, die in Varel Garten- und Grünpflegearbeiten übernimmt und im Gartenamt/Bauhof untergebracht ist.

Wer wollte, konnte sich beim „Tag der offenen Tür“ auch von Lisa Tönjes und Tobias Quathamer zeigen lassen, wie Kabel geschnitten und aufgewickelt werden. „Die Kabel werden verpackt und kommen zum Baumarkt“, weiß Tobias Quathamer. Auch in der Metalwerkstatt wurde kräftig geschweißt und gebohrt. Informationen in Fülle gab es auch im Förderbereich oder in einer Gruppe, in der vornehmlich ältere Beschäftigte sind. Mittlerweile arbeiten 205 Beschäftigte in der Werkstatt Jeringhave, berichtete Werkstattleiterin Heike Sander. Sie werden von 35 Mitarbeitern betreut, dazu kommen FSJler und angehende Heilerziehungspfleger. Beim „Tag der offenen Tür“ wurden sie unterstützt von einer Fülle von Ehrenamtlichen sowie Ehemaligen, die beim Wurst- oder Losverkauf halfen. „Es gibt mehr Interesse an Inklusion“, hat die Werkstattleiterin ausgemacht. „Die Menschen sind gewillt, aufeinander zu zugehen.“

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Die mehr als 6000 Besucher konnten neben Tombola und Basar auch Auftritte des Rotenhahner Küstenchores erleben, ein Chor aus Werkstatt-Beschäftigten, unterstützt durch den Shantychor Bockhorn. Die Freiwillige Feuerwehr Borgstede-Winkelsheide regelte den Verkehr vor der Werkstatt.


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Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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