Varel Unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten“ fördert die Bürgerstiftung regionale Projekte aus den Bereichen Jugend, Kriminalprävention und Kultur. Zu den bekanntesten zählen die Lesepaten und die Schrauberwerkstatt. Fast 200 Leselernhelfer sind in den Grundschulen Varels, der Friesischen Wehde und der Förderschule aktiv, um Leseschwächen so früh wie möglich auszugleichen.

Jetzt hatte der Stiftungsrat der Bürgerstiftung zur jährlichen Versammlung eingeladen. Gegenüber Stiftern und Spendern legte die „Bürgerstiftung Varel und Friesische Wehde“ Rechenschaft über Aktivitäten und Geldverwendung des vergangenen Jahres ab. Der Stiftungsrat hörte genau hin, prüfte die Zahlen und bestätigte der Bürgerstiftung eine ordentliche Arbeit.

Finanzführerschein

Diese seit Jahren bewährte Form der Förderung wird mittlerweile auch in Jever und Wilhelmshaven erfolgreich praktiziert. Bei der Schrauberwerkstatt gibt es mittlerweile Wartelisten, denn die Möglichkeit an Motoren zu schrauben, Mofas wieder in Gang zu bringen und generell die Technik kennen zu lernen, ist bei Jugendlichen sehr beliebt.

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Ein weiteres Projekt ist der Finanzführerschein. Hier sollen die jungen Menschen gerade vor Eintritt in die Geschäftsfähigkeit über Schuldenrisiken aufgeklärt werden. Auszubildende regionaler Banken informieren in Schulen über Handyrechnungen, Umgang mit Konten und Krediten.

Ein anderer Themenschwerpunkt ist die Zivilcourage, hier gilt es, die Jugendlichen zu sensibleren, nicht wegzusehen, wenn jemand in Not oder Gefahr ist, sondern besonnen einzugreifen und risikobewusst zu handeln, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Als Gast bei der Stiftungsversammlung wurde Volker Ross von der Suchtberatungsstelle begrüßt. Er berichtete in seinem Vortrag von den positiven Erfahrungen mit dem Projekt Suchtprävention in Schulen. Neben Hinweisen zu rechtlichen und medizinischen Hintergründen findet ein Gespräch mit etwa gleichaltrigen Patienten aus Suchtkliniken statt. Sie berichten von ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit der Spiel-, Internet-, Drogen- oder Alkoholsucht. „Der Effekt für die teilnehmenden Schüler ist, dass da was anderes bei rauskommt, als wenn Erwachsene Verbote aussprechen und mit erhobenem Zeigefinger du-du-du sagen“, berichtete Ross.

Ideen einbringen

Viele weitere Projekte laden Bürger und Unternehmen aus der Region zum aktiven Mitwirken ein. „Wir sind überzeugt, positive Anstöße für zukünftige Entwicklungen zu geben und zugleich das Lebensgefühl hier und jetzt zu verbessern“, betonte Vorsitzender Egon Damrau. Interessenten können dabei sein, sich durch Ideen zur Gestaltung und Finanzierung von Projekten einbringen, durch Investieren in Zeit zur ehrenamtlichen Unterstützung von Projekten oder durch Geld- und Sachspenden.

Diese vielfältigen Aufgaben der Bürgerstiftung koordiniert der Vorstand mit dem Vorsitzenden Egon Damrau und den Mitgliedern Isa Wagenknecht, Hermann Bredehorn, Herbert Ubben, Ulrike Marks und Jan Focko Janssen. Als Kontrollorgan fungiert der Stiftungsrat mit dem Vorsitzendem Hans Fabian und den Mitgliedern Sybill Lühken-Oltmanns, Marc Arkenau, Gerd Gültig, Nicole Haußmann-Müller, Helmut Welp und Herbert Wilken-Johannes.


     www.bsvfw.de 
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