JEVER Vor allem wegen der Kinderfreundlichkeit wohnen die Menschen gerne in den Wohngebieten Klein Grashaus und Großer Herrengarten in Jever. Das wurde in vielen Gesprächen deutlich, die Rahel Arnold und Ulrich Schönborn von der  -Redaktion Jever am Mittwoch an der „Rollenden Redaktion“ vor dem Kindergarten Klein Grashaus mit Anwohnern führten.

„Hier wohnen viele Familien, und die Kinder sind alle in einem Alter. Das ist klasse, weil sie zusammen spielen können“, sagte Thea Uphoff aus dem Wohngebiet Klein Grashaus, die 2005 berufsbedingt mit ihrer Familie von Norddeich in Ostfriesland nach Jever zog. Ähnlich äußerte sich Heike Marx, die ihren Sohn Lennard aus dem Kindergarten abholte. Sie und ihr Mann hatten vor zwölf Jahren eines der Musterhäuser gekauft, die für die Nordsee-Schau im Jahr 2000 gebaut worden waren und quasi den „Grundstein“ des Wohngebiets bilden: „Wir fühlen uns hier sehr wohl“, sagte sie. Jana Bocksberger, die seit vier Jahren in Klein Grashaus lebt, gefällt vor allem die Nähe zum Kindergarten mitten im Wohngebiet. Ihr Sohn Nilo wird dort betreut.

Lob und Kritik

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Neben viel Lob gab es vereinzelt aber auch Kritik: So bemängelte Angelika Theemann aus der Friedrich-Barnutz-Straße, dass die Wassergräben teilweise ungepflegt seien. „Da darf man nicht reingucken“, sagte sie. Horst Fendler aus der Ludwig-Meinardus-Straße stört, dass in Klein Grashaus auch Kleingewerbe zugelassen sei. Das widerspreche aus seiner Sicht dem Slogan „Wohnen im Grünen“, mit dem für das Wohngebiet geworben werde.

Der im Jahr 2006 eröffnete Kindergarten Klein Grashaus genießt bei den Anwohnern und Eltern einen sehr guten Ruf. „Ich bin sehr zufrieden mit der Betreuung“, berichtete Madeleine Ziemann, deren zweijähriger Sohn Erik die Krippe besucht. Familie Ziemann ist zwar vor kurzem nach Schortens gezogen, bis zum Kindergartenalter soll Erik aber in der Krippe Klein Grashaus bleiben.

„Mein Kind hat im Kindergarten viel gelernt und der strukturierte Tagesablauf und die gemeinsamen Mahlzeiten finde ich sehr gut“, sagt auch Angelika Theemann.

Clara Dohmen aus Jever absolviert in der Einrichtung ein Jahrespraktikum zum Erwerb der Fachhochschulreife. Im Kindergarten herrsche ein tolles Klima, berichtete die 17-Jährige. Das Kollegium sei sehr nett. Sie beeindrucke vor allem die intensive Beschäftigung mit den Kindern.

Ein Thema, das viele Anlieger in den Wohngebieten beschäftigt, ist die Verkehrsanbindung. Wie berichtet, hatte der Stadtrat beschlossen, dass es zwei Zufahrten zum Wohngebiet Großer Herrengarten – über die Friedrich-Barnutz-Straße und über den Mühlenweg – geben soll. Eine Bürgerinitiative hatte zuvor mit Verweis auf die Gefahren für spielende Kinder vergeblich versucht, die Schließung der Zufahrt über die Barnutz-Straße für Autos zu erreichen.

Sorge um Sicherheit

„Ich hätte mit Blick auf die Sicherheit eine Schließung bevorzugt“, sagte Nicole Fink. Sie beobachte immer wieder, dass auf der Friedrich-Barnutz-Straße zu schnell gefahren werde.

Anja Petzsch aus dem Wohngebiet Großer Herrengarten stimmte ihr zu. Die Verkehrsführung im Übergang von der Barnutz-Straße zur Hermann-van-der-Heide-Straße, wo auch ein Spielplatz liegt, sei sehr unübersichtlich. „Wir müssen nun sehen, wie sich die Situation nach Öffnung des Mühlenwegs entwickelt“, sagte sie. Notfalls müsse später noch einmal neu über die Verkehrsführung nachgedacht werden.

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