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Varel /Sanderbusch Obwohl der Verkauf der Großküche der Hospitalgesellschaft Jade-Weser in Winkelsheide noch nicht in trockenen Tüchern ist, sind am späten Donnerstagabend die Verträge zur Fusion des Vareler St.-Johannes-Hospitals und des Nordwest-Krankenhauses Sanderbusch zur neuen gemeinsamen Holding „Friesland-Kliniken gGmbH“ notariell unterzeichnet worden.

Der stockende Küchenverkauf hatte nach dem Verkauf der Vareler Klinik für 6,9 Millionen Euro an den Kreis Friesland die für den 1. Juli geplante Fusion verzögert. „Wir brauchen noch etwas Zeit“, sagte Jürgen Hoffmann, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit (GPS) Wilhelmshaven, die die Klinikküche kaufen möchte, am Freitag auf NWZ -Nachfrage.

Lösung bis Jahresende

„Es hakt noch an einigen Details, wie wir den Kauf gestalten“, gab Jürgen Hoffmann zu. Gerüchten, wonach der Kauf wegen finanzieller Schwierigkeiten stocke, widersprach der GPS-Geschäftsführer: „Die Finanzierung ist kein Problem.“ Zum Preis machte Jürgen Hoffmann auf Nachfrage keine Angaben.

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Dem Geschäftsführer der Vareler Klinik, Heinz Hoffstedde, sei es in Gesprächen mit dem Kreis gelungen, die Fusion und den Küchenverkauf voneinander zu trennen, so Hoffmann. „Die Küche bleibt bei der Hospitalgesellschaft Jade Weser. Sie besteht weiter, bis der Verkauf der Küche abgewickelt ist“, sagte Hoffstedde Freitag. Das solle bis Ende des Jahres geschehen sein. Die Hospitalgesellschaft unterstütze die GPS, ein Konzept zu entwickeln. Diese wolle aus der Küche einen Integrationsbetrieb machen und Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen schaffen.

Kreistag beschließt noch

Die Mitarbeiter der beiden Kliniken wurden am Freitag von den jeweiligen Geschäftsführern über die Fusion informiert. Die Holding wird nun einen Masterplan für das St.-Johannes-Hospital mit entsprechenden Investitionen erarbeiten, teilte der Landkreis Friesland mit.

Frieslands Landrat Sven Ambrosy und die beiden Kliniks-Geschäftsführer Frank Germeroth (Sande) und Heinz Hoffstedde (Varel) nannten die Vertragsunterzeichnung „wichtig für die künftige Gesundheitsversorgung in Friesland“. Die beiden Kliniken könnten nun entwickelt und erweitert werden. „Für die Bevölkerung des Landkreises ist das eine gute Lösung“, sagte Hoffstedde.

Sobald Kreistags-Beschlüsse für eine formalrechtliche Absicherung der Fusion vorliegen, soll die Holding zum 1. Oktober starten. Die Beschlussfassung wird nicht-öffentlich erfolgen. Der Kreisausschuss hat diese bereits einstimmig beschlossen.

Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
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