+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 12 Minuten.

Corona-Liveblog für den Nordwesten
„Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“ in Berlin fällt erneut aus

JEVER Sie schalten sich in die Landwirtschaftspolitik ein, stehen in regelmäßigem Austausch mit dem Landwirtschaftsmister und haben u. a. auch die Erntekrone für den aus Niedersachsen stammenden Bundespräsidenten gebunden: Die Niedersächsische Landjugend ist mit ihren rund 10 000 Mitgliedern eine der größten Jugendorganisationen im Lande. Zur Hauptausschusssitzung, bei der u.a. die nächsten Projekte, Fragen zum Bundesfreiwilligendienst und zur Agrararbeit im Mittelpunkt standen, trafen sich jetzt knapp 40 Delegierte im Schützenhof in Jever.

Entgegen landläufiger Meinung haben sich in der Landjugend keineswegs nur junge Landwirte zusammengeschlossen: „Das Verbindende ist der ländliche Raum“, sagt Landesvorsitzende Janina Tiedemann aus Armstorf im Landkreis Cuxhaven. Keimzelle der Landjugend sei zwar die Landwirtschaft, doch heute komme nur noch etwa die Hälfte der Mitglieder auch aus der Landwirtschaft“, so Oldenburgs Bezirksvorsitzender Reent Weerda.

Breiten Raum des zweitägigen Treffens, das mit einem Ausflugsprogramm begonnen hatte, waren Projekte wie die 72-Stunden-Aktion. Dabei sind die 76 Ortsgruppen aufgerufen, in drei Tagen etwas für ihren Ort zu schaffen: etwa einen Spielplatz, ein Buswartehäuschen oder einen Rastplatz. Bezugspersonen in den jeweiligen Orten wüssten, was gebraucht werde und helfen bei der Aktion, sagt Tiedemann. Unter dem Motto „Wi pakt dat an“ läuft die 72-Stunden-Aktion landesweit von 26. bis 29. Mai unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident David McAllister.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Großes Thema des Treffens war u.a. auch der geplante Bundesfreiwilligendienst, der den Zivildienst ersetzen soll (die NWZ  berichtete). Auch in der Landwirtschaft sind Zivildienstleistende eingesetzt: Die gelernten Landwirte kommen als Betriebshelfer oder -leiter auf Höfe in Notlagen, weil der Landwirt ausgefallen ist. Sechs bis acht davon gebe es Tiedemann zufolge landesweit. Wie das künftig geregelt werden soll, sei noch unklar.

Oliver Braun Redakteur / Redaktion Jever
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.