Varel Das weltweit tätige Unternehmen Deutsche Windguard stärkt seinen Standort Varel. Es plant an seinem Sitz an der Oldenburger Straße die Erweiterung um ein neues, dreigeschossiges Bürogebäude für bis zu 100 Mitarbeiter. Es soll südlich des Betriebsgeländes errichtet werden und ähnliche Abmessungen haben wie das bereits bestehende Gebäude. Das Projekt stellte Bert Diekmann vom Planungsbüro „Diekmann & Mosebach“ am Dienstagabend den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Umweltschutz vor.

Grund für die Erweiterung ist, dass die Deutsche Windguard mit den am aktuellen Standort vorhandenen Büroräumen den Bedarf nicht mehr decken könne, führte Bert Diekmann aus. Insbesondere sei vorgesehen, die Deutsche Windguard Certification GmbH, ein Tochterunternehmen der Deutschen Windguard, in dem neuen Bürogebäude unterzubringen.

Zusätzlich müssen neue Parkplätze gebaut werden. Sie sollen zwischen dem Gebäude und der Auffahrt Varel-Obenstrohe zur Autobahn 29 und somit in der Verlängerung der bestehenden Parkplätze entstehen. Die Zufahrt ist über die bestehende Auffahrt von der Oldenburger Straße geplant. Konkrete Planungen für die Fläche liegen noch nicht vor. Auch die Höhe des Investitionsvolumen wurde bisher noch nicht genannt.

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Weil der Bereich aktuell als Grünland genutzt wird, muss die Stadt Varel zunächst einen Bebauungsplan aufstellen und den Flächennutzungsplan ändern. Dem stimmten die Ausschussmitglieder in einem Beschlussvorschlag an den Rat einstimmig zu.

Insgesamt umfasst das Projekt eine Fläche von 9300 Quadratmetern, so Bert Diekmann. Berücksichtigt werden muss dabei eine Bauverbotszone von 40 Metern zur Autobahnabfahrt sowie ein Abstand von 30 Metern zur südlich liegenden Forstfläche.

Windguard ermöglicht Windenergie-Projekte weltweit – on- und offshore. Mit Hauptsitz in Varel unterhält das Unternehmen Niederlassungen mit mehr als 120 Mitarbeitern in Bremerhaven, Berlin, Springfield (Virginia/ USA) und Kiew (Ukraine).

Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
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