Varel In den vergangenen Tagen hat sich die Halle der Weberei in eine grüne Oase verwandelt: Der Rasse- und Ziergeflügelzuchtverein Varel und Umgebung veranstaltet dort wieder seine Volierenschau und hat dafür nicht nur zahlreiche Volieren aufgebaut, sondern auch jede Menge Grünzeug herangeschafft und sogar kleine Teiche und einen Wasserfall angelegt. Es ist die 20. Auflage der Zuchtschau.

Mit der Schau ist das Ausstellungs-Team die ganze Woche beschäftigt. Los ging es schon am vergangenen Sonntag, als die Teile für den Volierenaufbau herangeschafft wurden. Am Montag und Dienstag wurde der Großteil bereits mit Hilfe einiger Züchter aufgebaut, am Mittwoch waren letzte Deko-Arbeiten dran und die ersten Züchter brachten ihre Tiere vorbei.

„Die Planungen fangen aber schon im November an“, sagt Sarah-Marika Borchers vom Ausstellungs-Team. Nicht nur, dass die Halle beplant werden muss, es wird auch eine ganze Menge Papierkram fällig, wenn hunderte Tiere zusammen in einer Halle untergebracht werden sollen.

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Und nicht vergessen: Die Tiere für die Ausstellung müssen auch noch eingefangen werden – und nicht alle lassen sich freiwillig ins Auto bewegen. Das Problem dabei: Allzu ruppig sollten die Tiere natürlich nicht angefasst werden, auch, weil dann möglicherweise die Federn beschädigt werden könnten. Das gäbe bei den Preisrichtern, die am Donnerstag die Tiere begutachteten, Punktabzug. Zudem werden den Tieren die Füße gewaschen.

Die größte Katastrophe wäre für den Züchter die so genannte „Schockmauser“: „Manche Tiere lassen vor Schreck ihre Federn fallen, wenn man sie fangen will“, erklärt Sarah-Marika Borchers. Dahinter steckt ein Schutzreflex: Schnappt zum Beispiel ein Fuchs zu, wirft das Opfer seine Federn ab, so dass der Angreifer das Maul nur voller Federn hat, während sich das dann etwas nacktere Federvieh aus dem Staub macht.

Auf der Schau ist außerdem ein Brutkasten zu sehen, in dem Eier ausgebrütet werden. „Wenn alles so läuft, wie geplant, schlüpfen die Küken am Sonntag“, erklärt Jürgen Möhle vom Verein. Besonders für Kinder sei das spannend.

An diesem Freitag wird die Schau um 19 Uhr von Bürgermeister Gerd-Christian Wagner eröffnet. Samstag kann sie von 9 bis 17 Uhr und Sonntag von 9 bis 16 Uhr besucht werden. Danach machen sich die Züchter daran, ihre Volieren wieder abzubauen – auch das bedeutet eine Menge Arbeit.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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