Varel Breite Mehrheit für breite Radwege an der Oldenburger Straße: Bei einer nicht repräsentativen Online-Umfrage des „Gemeinnützigen“ sprachen sich bis Mittwochabend 80 Prozent der Teilnehmer dafür aus, durch den Bau eines breiten Radwegs die Radwegebenutzungspflicht wieder einzuführen.

Die Pflicht wurde vor einigen Jahren nach einer Klage eines Bürgers aus Jever vom Verwaltungsgericht aufgehoben. Begründung: Die „Nebenanlage“ ist zu schmal für Radfahrer im Begegnungsverkehr, deshalb müsse es ein Gehweg sein. Dort müssen sich die Radler aber nach den Fußgängern richten und beim Überholen in Schrittgeschwindigkeit fahren. Deshalb meinen 8 Prozent der insgesamt 48 Umfrage-Teilnehmer: Nein, ich fahre auf der Straße, weil es sicherer ist. Zwölf Prozent hatten keine eindeutige Meinung.

Zahlreiche Leser begründeten dem „Gemeinnützigen“ deren Meinung. So schrieb Klaus Drewes aus Obenstrohe: „Selbstverständlich sollen beidseitig breite Radwege entstehen.“ Er forderte zudem Tempo 30 auf der Oldenburger Straße für den Schwerlastverkehr. „Ich weiß, dass dieses wahrscheinlich nicht umzusetzen ist, da es sich um eine Landesstraße handelt. Aber warum ist das so?“, fragte er.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Auch auf der Facebook-Seite des „Gemeinnützigen“ äußerten sich Leser. „Ausschließlich Radwege. Das ist mir lieber und sicherer“, kommentierte Frank Stieg. Ihm schlossen sich unter anderem Monika Bruns, Angela Wolf und Christa Thöben aus Varel an. Werner Kittel meinte: „Radfahrer gehören auf gut ausgebaute Radfahrwege (Radautobahnen). Die Zeit ist reif und längst überfällig, hier für den Radfahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer etwas für die Sicherheitsräume zu tun.“

Ralf Onken schrieb dagegen: „Ich befahre die Straße, da manche Radwege sehr schlecht sind und viele Radfahrer oft die verkehrte Straßenseite benutzen. Unverständlich hupen einige Autofahrer oder schütteln gar ihren Kopf.“ Marcel Pageler fahre „manchmal auf der Straße, weil die Radwege teilweise echt kaputt sind, oder Straßeneinmündungen so tief gelegt sind“.

Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.