Varel Wo einst Soldaten das Marschieren übten, könnte in den Wintermonaten künftig eine Eisbahn zum Schlittschuhlaufen einladen; dort, wo die Bundeswehr-Angehörigen von damals in der Turnhalle Sport trieben, bald Theaterstücke und Konzerte stattfinden. Das sind zwei Ideen, die Olaf Freitag von der Stadtverwaltung den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Umweltschutz vorstellte.

Als drittes und letzte Areal soll die Grünfläche zwischen dem künftigen Wohngebiet im Ostteil und dem Kreisdienstleistungszentrum als Wildblumenwiese gestaltet werden. Denn: Diese drei Flächen müssen noch überplant werden. Der Rest des ehemaligen Kasernengeländes ist bereits bebaut oder wird noch bebaut, unter anderem mit Wohn- und Gewerbegebieten.

In einer Bürgerveranstaltung, die demnächst terminiert wird, sollen die Ideen den Varelern vorgestellt werden. Dabei sind sie auch aufgerufen, eigene Wünsche und Anregungen mit einzubringen, betonte Olaf Freitag. Er selbst hatte die Idee einer Bürgerin, eine Eislauffläche zu schaffen, aufgenommen. Auf dem Asphaltplatz könnte demnach ein Stück abgegrenzt und mit Wasser aufgefüllt werden, das dann schnell durchfriert. Peter Nieraad (CDU) wusste indes zu berichten, dass eine solche Fläche in Varel bereits existiert: „Am Sportzentrum an der Arngaster Straße.“

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Zudem könnte der Exerzierplatz für kleinere Musikveranstaltungen genutzt werden. Von der Lautstärke her aber „mit Rücksicht auf die Wohngebiete“ und „nicht in Konkurrenz zum Schlossplatz, sondern als Ergänzung“, sagte Olaf Freitag. Die angrenzende Grünfläche stünde ebenfalls für Veranstaltungen, zum Beispiel einen Zirkus, zur Verfügung. Der Asphaltplatz könnte dann zum Parkplatz umfunktioniert werden.

Die alte Turnhalle – die neuere ist nach einem Brandschaden nicht mehr zu sanieren – könnte laut Stadtverwaltung zu einem Veranstaltungsgebäude umgebaut werden. Weil die Zukunft des „Tivolis“ an der Windallee ungewiss sei (vor allem die Brandschutzbestimmungen machen eine Sanierung notwendig), könnte im Waldviertel ein Nachfolger entstehen.

Cordula Breitenfeldt (Gruppe G6) lobte den Namen des neuen Stadtteils „Waldviertel“. Sie schlug vor, nun auch noch die Panzerstraße umzubenennen. „Dazu muss ein Antrag gestellt werden“, sagte Varels Erster Stadtrat Dirk Heise.

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Olaf Ulbrich Kanalmanagement / Redakteur
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