Varel Im Herbst 2018 soll der Batteriespeicher am Umspannwerk an der Oldenburger Straße in Varel in Betrieb gehen. Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Das Interesse der japanischen Projektpartner am ausführlichen und persönlichen Austausch mit den deutschen Projektpartnern ist groß – kein Wunder, denn die japanische Wirtschaftsförderungsbehörde Nedo übernimmt mit rund 24 Millionen Euro den Großteil der Investitionskosten.

Deshalb kamen nun Vertreter der japanischen Nedo-Behörde mit Vertretern des Landes Niedersachsen und des kommunalen EWE-Verbands zusammen, um sich über den Stand des Projekts zu informieren. Sie bilden zusammen das „Advisory Committee“ und sind damit sozusagen die Schirmherren dieses Projekts. Die praktische Umsetzung übernehmen die japanischen Batterie- bzw. Steuerungsspezialisten Hitachi Chemical, Hitachi Power Solutions und NGK Insulators, und EWE wird den Batteriespeicher vor Ort aufbauen, warten und betreiben.

Peter Nieraad, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Varel, nahm alle Beteiligten im Kreisdienstleistungszentrum für das gemeinsame Arbeitstreffen in Empfang.

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Auf dem Programm stand auch ein kurzer Besuch des Geländes, auf dem der Speicher im kommenden Jahr errichtet werden soll. Dort, angrenzend zum bestehenden Umspannwerk von EWE Netz, bereiten die ersten Baumaschinen den Grund für die Fundamente vor. Der Batteriespeicher, der zwei Batterietechnologien miteinander kombiniert, dient als Demonstrationsprojekt und soll mit Blick auf die fortschreitende Energiewende praktische Erfahrungen und neue Erkenntnisse beim Ausgleich von Stromerzeugung und Strombedarf liefern.

„Wir freuen uns, dass die Stadt Varel uns die Teilbaugenehmigung für die Fundamente erteilt hat“, so Projektleiter Dr. Magnus Pielke von der EWE. Da der Hybridgroßspeicher in dieser Art bisher einmalig ist, werden alle Aspekte im noch andauernden Genehmigungsverfahren geprüft. „Unsere japanischen Projektpartner erwarten absolute Termintreue“, erklärt Pielke, „deshalb möchten wir mit den vorgezogenen Erdarbeiten einem möglichen, bis ins Frühjahr anhaltenden Bodenfrost zuvorkommen.“ EWE-Verbandsgeschäftsführer Heiner Schönecke: „Mein Eindruck ist, dass die beauftragten Unternehmen konstruktiv zusammenarbeiten. Auch für unser gemeinsames Gremium lässt sich festhalten: Die deutsch-japanische Zusammenarbeit funktioniert sehr gut.“ Landrat Sven Ambrosy, ebenfalls für den EWE-Verband dabei, hält fest: „Wir freuen uns, dass es vorangeht, denn wir sind sehr stolz, dieses zukunftsgerichtete Projekt hier in unserer Region umsetzen zu können.“

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