Varel Im Vareler Aeropark trafen sich am Mittwoch Vertreter aus allen Bereichen der Zerspanungsbranche. Eingeladen zu der Messe im Technologiezentrum hatte das Innovationsnetzwerk für Zerspanungstechnologie (MIN). Der Hauptgedanke hinter der Messe: Kontakte knüpfen.

Denn in der Branche ändert sich gerade einiges, wie Sandra Büschel vom MIN erklärt. Verantwortlich dafür sind vor allem die Fortschritte in der so genannten „additiven Fertigung“ – dem 3D-Druck mit Metall. Mit Hilfe dieser Technologie können wichtige Bauteile sehr viel schneller und einfacher hergestellt werden als auf konventionellem Wege. „Davor kann heute eigentlich niemand mehr die Augen verschließen“, sagt Sandra Büschel.

Aber: Wenn die Teile aus dem Drucker kommen, sind sie noch nicht fertig. Weitere Arbeitsschritte sind nötig, bis die Bauteile bereit sind, um beispielsweise in ein Flugzeug eingebaut zu werden. Damit alle Arbeitsschritte reibungslos ablaufen, müssen sich alle an der Prozesskette beteiligten Unternehmen aber aufeinander abstimmen – und dafür sei die Messe im Aeropark da, so Sandra Büschel.

Aus ganz Deutschland und einigen Nachbarländern waren 27 Unternehmen vertreten, die vom Kühlschmiermittel bis zum Hightech-Schraubstock so ziemlich alles herstellen oder erforschen, was im Laufe der Prozesskette gebraucht wird.

Um sich gegenseitig schnell kennenzulernen, gab es ein Unternehmens-Speed-Dating, bei dem sich Vertreter zweier Firmen innerhalb zwei Minuten einander vorstellen. Danach rücken beide einen Platz weiter.

Für Varel spielt die Zerspanung seit jeher eine wichtige Rolle, da hier schon seit geraumer Zeit Bauteile für die Luftfahrt produziert werden. Beim Airbus-Zulieferer Premium Aerotec (PAG) sieht man sich derzeit für die Zukunft gut gerüstet – auch wenn der Wettbewerb immer weiter zunehme. „Speziell mit dem 3D-Druck in der Luftfahrt sind wir einen Schritt weiter als der Rest der Welt“, sagte Dr. Christian Soehner von Premium Aerotec in Varel.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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