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Varel Jeder, der in Varel Blut spendet, kennt sie: Resi Lühken. Seit 1991 leitet sie den Blutspendedienst des DRK-Kreisverbandes Varel/Friesische Wehde. Ab dem nächsten Blutspendetermin müssen sich die Blutspender auf neue Gesichter einstellen. Resi Lühken und ihr Team haben den Blutspendedienst jetzt an jüngere Hände abgegeben. Künftig wird ein ganz neues Team unter Leitung von Heidi Schlemmer die Blutspender in Varel, Bockhorn und Zetel betreuen.

Heidi Schlemmer hat das Ehrenamt von Resi Lühken übernommen. Am 19. und 20. März wird die gelernte Hauswirtschafterin erstmals mit ihren elf neuen Mitstreiterinnen die Blutspender in der Pestalozzischule Varel versorgen. Sie verrät jetzt schon, womit die Blutspender belohnt werden: „Es gibt ein Salatbüffet – und natürlich auch Würstchen“, lacht sie.

Von Resi Lühken weiß sie, wie wichtig die gute Betreuung und Versorgung der Blutspender ist. „Der Renner waren die Gutscheine für den Hähnchenprinzen bei Famila“, erinnert sie sich. Auch die Blutspendetermine bei Mc Donalds seien sehr gut besucht. Vor allem von jungen Leuten. An ihnen mangele es bei den anderen Blutspendeterminen.

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Viele Blutspender sind genau so lange oder länger dabei als Resi Lühken und ihr Blutspendeteam. „Dass mit 73 Jahren Schluss sein soll mit Blutspenden, verstehen viele nicht“, sagt Resi Lühken. Als vor einigen Jahren die Altersgrenze aufgehoben war, hätten sogar viele wesentlich Ältere Blut gespendet. „Auch einem 90-Jährigen konnte ich nicht ausreden, Blut zu spenden“, erinnert sie sich.

Resi Lühken engagiert sich seit 31 Jahren ehrenamtlich beim DRK, zunächst als Ausbilderin von Babysittern und Schwesternhelferinnen. Als sie 1991 das Amt der Kreisgeschäftsführerin übernommen hat, hat sie auch gleich ehrenamtlich die Leitung des Blutspendedienstes mit erledigt. Und das 27 Jahre lang.

Mit ihrem Team hat sie die Blutspender aufgenommen, registriert und nach der Blutspende mit einem Imbiss versorgt. Meistens gab es ein Büffet zum Sattessen. „Anfangs waren es meistens Wurstbrötchen, heute ist es abwechslungsreicher mit Mozzarella­sticks, Quarkspeisen und Obst“, erzählt sie. Sie hat auch erfahren, was den Spendern nicht gefallen hat: „Gemüse blieb liegen, und der Brunch mit Selbstschmieren kam auch nicht gut an.“

Jetzt wird Heidi Schlemmer mit ihrem Team austesten, was den Blutspendern am besten schmeckt. Die Pläne sind schon gemacht: Nach dem Salatbüffet im März gibt es im Mai ein Kuchenbüffet.

Traute Börjes-Meinardus Redakteurin / Redaktion Varel
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