Varel In der Diskussion um Erhalt oder Abriss der denkmalgeschützten Fußgängerbrücke am Vareler Bahnhof („Von Wahrzeichen bis Zumutung“, NWZ vom 15. Januar) plädiert auch die Junge Union (JU) Friesland für einen baldigen Neubau. Das Thema Bahnhofsbrücke sorge zudem für Politikverdrossenheit, heißt es in einem Schreiben: „Seit einigen Jahren sucht die Bahn in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden nach Lösungen für die Sanierung der Vareler Bahnhofsbrücke. Dabei müssen Denkmalschutz, Elektrifizierung der Bahnstrecke und Barrierefreiheit sinnvoll in Einklang gebracht werden.“

„Bei diesem jahrelangen hin und her ist es verständlich, dass sich betroffene Bürger nicht mehr von der Politik ernst genommen fühlen“, so JU-Vorsitzender Felix Janßen: „Genau so entsteht Politikverdrossenheit.“ Die Bürger hätten kaum noch Verständnis dafür, dass Denkmalschutz und Bürokratie einen Stillstand hervorrufen und die Barrierefreiheit am Vareler Bahnhof weiterhin einschränken. „Varel ist diese wiederkehrende Diskussion Leid, es braucht eine schnelle Entscheidung seitens der Stadt“, fordert Thilo Ging, JU-Geschäftsführer. Der Abriss der maroden Bahnhofsbrücke sei längst überfällig und unumgänglich, vor allem da eine Sanierung maßgeblich teurer sei und deswegen von der Bahn bereits ausgeschlossen wurde.

„Ein Neubau sollte im Einklang mit dem architektonischen Stil des alten Bahnhofgebäudes entstehen, um sich in dessen Erscheinungsbild einzureihen“ so Thilo Ging.

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Weitere Verhandlungen, wie Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler sie in Varel forderte, würden eine Lösung jedoch nur weiter hinauszögern. „Denkmalschutz sollte nicht auf dem Rücken der Betroffenen umgesetzt werden“, betont Felix Janßen.

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