Varel Sie drehten und wendeten jedes Tier, schauten ihnen in die Augen und beurteilten Länge, Dichte und Färbung des Fells. Die Preisrichter der Kaninchenschau am Wochenende in Varel hatten alle Hände voll zu tun. Sie nahmen jedes der 251 Tiere genau unter die Lupe. Bei besonders guten oder nicht so guten Bewertungen holten sie zur Sicherheit die Zweitmeinung eines Kollegen ein.

In der Weberei richtete der Kaninchenzuchtverein I 19 Varel und Umgebung von 1908 seine 17. Stadtschau aus. Als Gastaussteller zeigten die Züchterfreunde vom Russen-Kalifornier-Marder-Siamesen-Club ihr Tiere. Deshalb warteten auch zahlreiche „Russen schwarz/weiß“ auf ihre Beurteilung. Die Tiere dieser Rasse sehen für normale Betrachter alle gleich aus. Doch die Preisrichter haben genau Vorgaben, nach denen sie beurteilen müssen.

Zum Beispiel spielen die Länge der Ohren oder auch die Zeichnung des Fells eine Rolle. Die Bewertungen nahmen Kathrin Fiedler, Ronald Günsch, Detlef Kain und Dieter Rosenau vor. Einige Züchter wurden auf Mängel bei den Rassemerkmalen hingewiesen, aber gut 20 Prozent der Tiere wurden mit der Note „vorzüglich“ bewertet.

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„Das ist ein sehr hoher Wert“, sagte der Vereinsvorsitzende Joachim Hoffmann und zog ein positives Fazit der Stadtschau. Er hatte das Amt kürzlich von Uwe Barre übernommen. Dieser leitete den Verein 24 Jahre. Für sein Engagement wurde Barre mit der Goldenen Ehrennadel des Landesverbands ausgezeichnet und zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Neben den Familien, die ihren Kindern die flauschigen Tiere zeigten, kamen auch Züchter aus einem weiten Umkreis nach Varel. „Hier kann man Kaninchen kaufen, um den eigenen Bestand frisch zu halten“, erläuterte Thomas Hoffmann. Mario Langhans aus Wendorf bei Schwerin stellte einige seiner „Russen“ aus. „Diese sind bei uns recht selten, deshalb bin ich hier“, sagte er und freute sich über mehrere Auszeichnungen für seine Tiere. Er reiste mit den Prädikaten „vorzüglich“ und „hervorragend“ zurück nach Mecklenburg-Vorpommern.

Die Rassekaninchenzüchter freuten sich, ihr Hobby der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Schon Tage zuvor bauten sie die Käfige auf und sorgten für frischen Einstreu. Für sie sind die Bewertungen ein wertvoller Wegweiser für die weitere Zucht. Eine Cafeteria und eine Tombola bereicherten die Veranstaltung.

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