„Chancen auf gute Ausbildung steigen“ (Ð  vom 10. November):

Carmen Giss, Geschäftsführerin des Jobcenters Wilhelmshaven/Friesland, berichtet, es gebe nur einen Bewerber, der keine Ausbildungsstelle erhalten habe, die anderen seien gut versorgt.

Es werden 156 (8,1 Prozent) arbeitslose junge Menschen im Alter bis 25 Jahren vom Job-Center betreut im Landkreis Friesland (Statistik der Bundesagentur für Arbeit). Da fällt es schwer zu glauben, dass es nur einen einzigen Bewerber geben soll, der keine Ausbildungsstelle gefunden hat. „Gut versorgt“ bedeutet wohl auch, dass viele junge Arbeitslose in Maßnahmen untergebracht sind, die keinesfalls einer Berufsausbildung entsprechen. Zudem fehlt es zu einer guten Versorgung in Friesland an Jugendwerkstätten und Ausbildungsmöglichkeiten in Lehrwerkstätten und außerbetrieblichen Einrichtungen.

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Steffen Schwärmer, Varel

„Kinder in Jever zu Energiesparsheriffs ausgebildet“ (Ð  vom 19. November:

Es ist vorbildlich, dass im Kindergarten Moorwarfen EnergiesparKids ausgebildet wurden; ein Hoffnungsschimmer angesichts der zu erwartenden Folgen der Erderwärmung.

An den Gymnasien des Landes allerdings herrschen nach meinem Eindruck Arroganz und Ignoranz: Da fliegen Gruppen von Schülern mit den betreuenden Lehrkräften nach Mallorca, China, Reunion, in die USA und so weiter.

Die Schule, die eigentlich auf die Zukunft vorbereiten sollte, vermittelt hier zusätzlich zu vielen Elternhäusern das Bewusstsein, dass Fliegen normal und keineswegs umweltrelevant sei. Wenn es hoch kommt, werden Berechnungen vorgelegt, in denen der Kraftstoffverbrauch/Kopf in Auto und Flugzeug verglichen, aber tunlichst unterschlagen wird, was die Emissionen in 10 000 Metern Flughöhe bewirken. Wenn dann womöglich darauf hingewiesen wird, dass man bei den Fluglinien mit Bio-Kraftstoffen experimentiere, muss man sich doch fragen, was die Felder der Welt noch alles leisten sollen. Und nur vereinzelt wird auf die Möglichkeit der Kompensation – beispielsweise bei „atmosfair“ – hingearbeitet, was aber nur die zweitbeste Lösung sein kann.

Schulleitungen und Kultusminister, die dieses Treiben billigen oder gar befördern, missachten meines Erachtens den Aspekt des Bildungsauftrags, wonach die Schüler fähig werden sollen, für die Erhaltung der Umwelt Verantwortung zu tragen. Zu technischen Änderungen im Energiebereich (Energiewende) müssen Verhaltensänderungen kommen, um den Klimawandel wenigstens halbwegs verträglich zu bremsen.

Martin Heinze , Varel

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