BOCKHORN Jeder redet über alternative Energie, in Bockhorn wird gehandelt. Am Montag wurde die erste Stromtankstelle in der Gemeinde in Betrieb genommen. Sie steht direkt am Rathaus und wird nur mit regenerativer Energie, also mit Strom aus Windkraft und Fotovoltaik gespeist. Dank Fördermitteln des Bundes kann in der nächsten Zeit sogar kostenlos getankt werden. Die dafür notwendige Chipkarte liegt im Rathaus aus.

Der Bürgermeister von Bockhorn, Ewald Spiekermann, seine Stellvertreter Andreas Meinen und Diedrich Loers sowie weitere Ratsmitglieder trafen sich an der Tankstelle mit Alwin Schlörmann und seinen Mitarbeitern. Schlörmann ist EWE-Geschäftsregionsleiter. Die erste Tankfüllung vor dem Bockhorner Rathaus erhielt das Elektroauto E 3, eine Entwicklung von Karmann im Auftrag von EWE.

Zweite Säule in Friesland

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Nach Varel ist Bockhorn der zweite Ort im Landkreis Friesland, der eine Stromtankstelle bekommen hat. Die Ladesäule wurde im Rahmen der „Modellregion Elektromobilität“ errichtet, einem mit insgesamt 130 Millionen Euro ausgestatteten Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums. Mit diesem Projekt soll getestet werden, wie Stromtankstellen zum Aufladen im Alltag genutzt werden und welche Infrastrukturen für Elektro-Autos vorgehalten werden müssen.

Schlörmann wies darauf hin, dass die Gemeinde Bockhorn bereits jetzt Exporteur von regenerativer Energie ist, auf ihrem Gebiet wird 30 Prozent mehr Energie vor allem aus Windkraft erzeugt, als die Einwohner verbrauchen können. Für die Zukunft komme es darauf an, Stromerzeuger und –verbraucher über intelligente Versorgungssysteme zu verbinden: „Die EWE will dafür in Bockhorn ein Signal setzen. Alle sind gefragt, im Klimaschutz mitzuarbeiten.“

Schnelle Aufstellung

Dafür wurde extra ein Arbeitskreis mit Rat, Verwaltung und EWE gegründet. Spiekermann freute sich darüber, dass die Aufstellung der Tanksäule sehr schnell vorgenommen worden sei. Andreas Meinen betonte: „Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es liegen noch viele Aufgaben vor uns. Wir im Rathaus sind dafür Ansprechpartner.“ Wolfgang Janßen (BfB) dachte bereits weiter, an ein Elektro-Dienstfahrzeug für die Gemeinde und vor allem an die Versorgung von Elektro-Fahrrädern, wichtig auch als Tourismusförderung.

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