Schortens Die Ostdeutschen Heimatstuben liegen weitgehend unbeachtet in einem kleinen Häuschen an der Jadestraße, gegenüber von einem großen Discounter. Doch die kleine vom Heimatverein Schortens betreute Ausstellung und Sammlung mit allerhand Hausrat, mit alten Bildern, Karten, Fotografien und historischen Erinnerungsstücken, die Vertriebene aus Schlesien, Ostpreußen und Pommern mitbrachten, als sie nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten, hat nur noch selten Besucher. Und doch wird hier ein wichtiger Teil auch der Schortenser Geschichte erzählt.

„Viele weitere Exponate, die die unsere Stadt Schortens betreffen, können wir hier nicht zeigen“, sagt Vereinsvorsitzender Johannes Peters. Zum Beispiel die Exponate zur Geschichte der Olympia-Werke in Roffhausen. Die Exponate sind in einem Gebäude auf dem TCN-Gelände zu sehen, ob es dort auf Dauer bleiben kann, ist unklar, weil sich der neue Besitzer des TCN dazu noch nicht geäußert hat, sagt Peters. Der Heimatverein ist schon länger auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie, in der sämtliche Ausstellungen zur Stadtgeschichte zusammengeführt werden könnten. Eine Art Stadt- und Heimatmuseum.

Peters zufolge habe Bürgermeister Gerhard Böhling in Aussicht gestellt, am Klosterweg auf einem der Stadt gehörenden Grundstück neben der Sporthalle des TuS Oestringen einen neues Heimathaus zu bauen. Der Heimatverein solle nun kurzfristig Angaben zu diesem Neubau machen, welche Räume und Größe gebraucht werden und welche Aktivitäten dort stattfinden sollen.

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Deshalb bittet der Heimatverein Mitglieder und Interessierte um Mithilfe bei der Ideenfindung. Am Donnerstag, 2. August, soll dass Projekt im „Friesenhof“ Heidmühle Thema des Klönabends sein. Beginn ist um 19 Uhr

Oliver Braun Redakteur / Redaktion Jever
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