Schillig „Großartig“. „Superlecker“. „Eine ganz besondere Atmosphäre“: Mit dem Schollenbraten im Watt vor Schillig hat die Gastronomiekooperation „Die Seesterne“ mal wieder voll den Geschmack ihres Publikums getroffen. Die Gäste im großen Freiluft-Fischlokal mitten im Weltnaturerbe waren am Mittwoch voll des Lobs für das Menü und die Idee. Das Bilderbuchwetter war zugleich Vorspeise und Dessert für die rundum gelungene Veranstaltung.

Schätzungsweise 1000 Portionen fangfrische und butterzarte Schollenfilets mit Kartoffelsalat gingen über die Theke im Watt vor Schillig. Die in den frühen 2000er Jahren initiierte Aktion der Gastwirte ist mittlerweile für den Tourismus nicht mehr zu unterschätzen – mehr als jeder Zweite in der langen Warteschlange sowie an den Tischen und Bänken im Watt und am Strand ist Urlauber im Wangerland.

Und nicht wenige kommen extra wegen des Schollenbratens: „Ich lege meinen Urlaub inzwischen so, dass das mit dem Schollenbraten passt“, sagt zum Beispiel Marion Lutz aus Uffenheim in Mittelfranken. Ihre Stehtischnachbarn Marianne und Harald Finke aus Westerstede hingegen sind zum ersten Mal beim Schollenbraten im Watt dabei und schwer begeistert: „Eine ganz tolle Atmosphäre. Und diese Luft dazu. . .“, schwärmt Marianne Finke. Das Paar macht ein paar Tage Wohnmobilurlaub im Wangerland, genießt das Wasser, das Watt und den Fisch.

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Mit dem ablaufenden Wasser am Morgen haben die Vorbereitungen für das Schollenbraten begonnen. Neun Seesterne-Köche haben mit Unterstützung der Wangerland Touristik ihre Freiluft-Küche aufgebaut. Damit die nicht im Watt einsinkt, wurden die Arbeitstische und Öfen auf Europaletten aufgebaut. Um 11 Uhr begann das große Brutzeln an vier Riesenpfannen.

Für passende Musik sorgte Hermann Hohlen, der mit seinem Schifferklavier durch die Reihen ging und natürlich Lieder von der Nordsee und der Seefahrt spielte. Insgesamt sorgten 30 Mitarbeiter der Gastwirte-Kooperation an Bratpfannen, Salatausgabe, Getränkebude, Kasse und Spültischen für einen reibungslosen Ablauf.

Hanna Stöckmann aus Wolfenbüttel und ihr Mann Arnd gehören zu den Stammgästen des Schollenbratens. „Wir sind schon oft hier gewesen und es ist immer wieder schön.“ Reinhard und Marianne Busma aus Hohenkirchen wollen sich auch das zweite Schollenbraten der Saison am 7. August in Hooksiel nicht entgehen lassen. „Schollenbraten, wir kommen wieder“, sagen sie. Dann servieren die Seesterne ab 11 Uhr im Watt vor Hooksiel Scholle frisch aus der Pfanne.

Das Fischrestaurant im Weltnaturerbe musste nach gut drei Stunden Hochbetrieb gegen 14 Uhr schließen. „Wir müssen vor dem Hochwasser alles wieder auf dem Trockenen haben“, sagt Organisator Mario Krar.


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Oliver Braun Redakteur / Redaktion Jever
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