Sandelermöns Der Dorfbürgerverein Sandelermöns hat bereits Ja gesagt zum Bürgerradweg an der L 813. Nun muss auch der Stadtrat sich erklären, ob er bereit ist, Geld und Planungsleistung in den Radweg-Lückenschluss an der Landstraße zu investieren.

Themen im Finanz-Ausschuss

Jevers Ausschuss Finanzen, Wirtschaft und Liegenschaften tagt am Montag, 15. Februar, ab 16 Uhr im Anton-Günther-Saal des Rathauses. Die Sitzung ist öffentlich, eine Einwohnerfragestunde ist zu Beginn angesetzt.

Themen sind unter anderem:
 überplanmäßige Ausgaben für Gemeindestraßen und Parkplätze
 der Haushaltsplan 2021 der Adolf-Ahlers-Stiftung
 Erlass der Sondernutzungsgebühren für Außengastronomie
 ein Antrag der SPD-Fraktion auf vierteljährliche Finanzberichte. Die Fraktion will dadurch einen besseren Blick auf die Finanzlage der Stadt erhalten.

Die Entscheidung über eine Antragstellung ans Land und den Abschluss einer Vereinbarung steht auf der Tagesordnung des jeverschen Finanz- und Liegenschaftsausschusses am Montag, 15. Februar.

Seit Jahren wartet der Radweg an der L 813 zwischen Sandelermöns und Cleverns auf knapp 4,3 Kilometern auf den Lückenschluss. Und seit Jahren fordern die Sandelermönser den Weiterbau. Bisher hatte das Land als Eigentümer der Straße den Radwegbau nicht als vorrangig eingestuft – es kann weitere zehn Jahre dauern, bis der Radweg überhaupt auf der Prioritätsliste nach oben rückt.

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Deshalb war im vergangenen Sommer das Modell Bürgerradweg in den Blick genommen worden. Das Land stellt dafür extra Mittel zur Verfügung. Die Bedingungen: Die Stadt Jever übernimmt Planung und Flächenerwerb für den Radweg – rund 200 000 Euro kostet das – das Land finanziert den Bau.

Die Anerkennung als Bürgerradweg setzt außerdem „herausragendes bürgerliches Engagement“ voraus. Dazu schließen sich Sandelermönser als Bürgerinitiative/Verein zusammen und unterstützen Planung, Grunderwerb und/oder den Bau des Radwegs.

Der Dorfbürgerverein ist bereit, diesen Weg mit der Stadt Jever zu gehen. Welchen Beitrag der Verein leisten kann, bleibt indes noch offen. Denkbar sei, dass Sandelermönser Flächen für den Bau des Radwegs kostenlos in das Projekt einbringen.

Bürgermeister Jan Edo Albers ist davon überzeugt, dass der Radwegbau an der L 813 sinnvoll ist: „Der Lückenschluss würde Jevers Anspruch, eine fahrradfreundliche Stadt zu sein, Nachdruck verleihen.“ Denn dabei gehe es nicht darum, Nebenstrecken – etwa die Strecke über Sandel – zur Radfahrstraße zu erklären: „Als fahrrad-freundliche Stadt sollten wir die Bedingungen für Radfahrer gerade in Bereichen mit einem hohen Gefährdungspotenzial optimieren.“ Und das sei entlang der Landesstraße 813 in jedem Fall gegeben, so Albers.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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