Sande Heute ist eine große Straße am Firmensitz in Sande nach ihr benannt; im Fernsehen flimmern Werbespots des Unternehmens und Warenkatalog und Online-Warenkorb umfassen weit mehr als 110 000 Artikel.

Bis zu 10 000 Pakete mit elektronischen Bauteilen, Geräten, Zubehör und Werkzeug verlassen jeden Tag das Logistikzentrum von Reichelt Elektronik in Sande. Empfänger sind Kunden in rund 100 Ländern.

Ulf Timmermann, Geschäftsführer von Reichelt Elektronik, führt den Erfolg des Unternehmens vor allem auf zwei Faktoren zurück: „Unsere Stärke liegt neben technisch hervorragenden Produkten in der engen Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. Außerdem konnten wir unsere Marktposition vor allem durch das stetige Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten – auch für deren Einsatz möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“

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Seit 1996 in Sande

Vor 50 Jahren, im Mai 1969, war daran lange nicht zu denken. Die Geschichte von Reichelt begann ganz klein in einem Wilhelmshavener Hinterhof und mit einem UKW-Antennenverstärker. 1990 übernahm Angelika Reichelt den Betrieb. 1996 siedelte Reichelt nach Sande um.

Der einstige Ein-Frau-Betrieb war auf 40 Mitarbeiter gewachsen, 2004 entstand der erste große Neubau. 2016/17 die große Erweiterung an der Straße, die mittlerweile so heiß wie ihr Metier: Elektronik-Ring.

In diesen Tagen blickt Reichelt Elektronik auf 50 Jahre Firmengeschichte zurück. Seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen, das mittlerweile zur Schweizer Dätwyler-Gruppe gehört, zu einem der führenden Verteiler in der Elektronik- und IT-Branche auf dem europäischen Markt entwickelt. Reichelt Elektronik gehörte 1996 zu einem der ersten deutschen Unternehmen mit Online-Shop.

Mit dem Umzug nach Sande ging ein weiterer wichtiger Meilenstein für Reichelt einher: der Bau eines Logistikzentrums mit selbstentwickelter Fördertechnik und Logistiksoftware. Dieses System ermöglicht dem Unternehmen, die Produkte reibungslos zu verwalten und Kunden termingerecht zukommen zu lassen. Die Weitsicht, den Standort zu wechseln, habe sich bewährt und sei ein wesentlichen Erfolgsfaktor in der Unternehmensgeschichte, sagt Timmermann.

Seit dem Verkauf an die Dätwyler-Gruppe 2010 hat der Online-Distributor sein Sortiment stetig erweitert und seine Geschäftstätigkeit auch aufs europäische Ausland ausgeweitet.

Logistik-Zentrum

Ausschlaggebend für den wachsenden Erfolg im Online-Handel war der Aufbau des Logistikzentrums, das 2016 deutlich erweitert wurde. So kann das mittlerweile auf 110 000 Produkte gewachsene Sortiment in bis zu 128 Länder geliefert werden.

Hinzu kommt, dass Reichelt stetig mehrsprachiger wurde: Online-Shops und Service-Mitarbeiter in Sande beraten Kunden auf Deutsch, auf Englisch, Niederländisch, Polnisch und Französisch.

Ausblick

Und wie geht es weiter? „Der Erfolg der vergangenen 50 Jahre bedeutet nicht, dass wir uns auf den Lorbeeren ausruhen – ganz im Gegenteil“, sagt Timmermann. Ein Ziel, das Reichelt Elektronik weiterhin verfolgt, ist die Internationalisierung und der Ausbau des Sortiments.

Aktuell bietet das Sander Unternehmen alles vom kleinen elektrischen Widerstand bis zum großen 3D-Drucker, außerdem Messtechnik, PC- und Netzwerktechnik, Werkzeug und Bauelemente, Batterie- und Akkutechnik, Drohnen und noch vieles mehr. Zur Reichelt-Klientel zählen private Endverbraucher genauso wie Schulen, Behörden und Unternehmen.

Reichelt hat 260 Arbeitsplätze geschaffen, mittelfristig sind bis zu 100 neue Jobs in allen Bereichen des Unternehmens in Planung.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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