Sande Wohin mit dem Fahrrad am Bahnhof Sande? Die Gruppe Grüne/FDP im Sander Gemeinderat hat jetzt vorgeschlagen, beim Bahnhof Fahrradgaragen aufzustellen. „Für Radfahrer fehlen dort zurzeit angemessene Möglichkeiten für Radfahrer, ihre Fahrzeuge sicher vor Witterung und Diebstahl geschützt unterzustellen“, so Gruppensprecher Christian Fiedler.

Durch die Aufhebung der Haltestelle Sanderbusch im Rahmen der Bahnstreckenverlegung Sande sei bald mit einer höheren Frequentierung des Bahnhofs Sande mit Fahrrädern zu rechnen, glauben die Grünen. Durch den Bau des Pendlerparkplatzes sind bereits gute Voraussetzungen für motorisierte Pendler geschaffen worden. Für radfahrende Pendler fehlen solche Angebote bislang. Wer zum Beispiel morgens mit dem Fahrrad zum Bahnhof fährt, um von dort weiter mit dem Zug zur Arbeitsstelle zu fahren, kann sein Rad nur im Freien an Pfosten oder Metallbügel anketten.

Öffentliche Fahrradgaragen werden durch verschiedene Förderprogramme unterstützt, sagt Fiedler. Somit bestehe die gute Chance, die Bedingungen für Fahrradpendler am Bahnhof deutlich zu verbessern und damit die Pendelkombination Rad/Bahn insgesamt attraktiver zu machen, ohne dass die Gemeindefinanzen davon allzu stark belastet werden.

Wer seine Räder häufig und für längere Zeit beim Bahnhof abstellen muss, könnte eine Fahrradgarage mieten. Im nächsten Bau-, Planungs- und Umweltausschuss am kommenden Mittwoch, 29. Januar, um 17 Uhr im Rathaus wollen Grüne und FDP ihren Antrag vorstellen.

Die Grünen/FDP-Gruppe hat außerdem einen Antrag zur Straßenbeleuchtung in Sande für die Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsausschusses am 5. Februar formuliert. Darin geht es um die Umstellung der verbleibenden Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Die Gruppe will von der Verwaltung prüfen lassen, welche noch nicht auf LED-Technik umgestellte Straßenbeleuchtung und Außenbeleuchtung an öffentlichen Einrichtungen (Jugendzentrum, Grundschulen, Feuerwehr, Bibliothek und weitere) auf LED umgestellt werden können. Soweit wirtschaftlich vertretbar, soll auch die Innenbeleuchtung der öffentlichen Einrichtungen berücksichtigt werden.

Durch die Umrüstung auf LED-Technik können etwa 90 Prozent der Energiekosten für Beleuchtung eingespart werden, meint Christian Fiedler. Mit der Umrüstung der Hauptstraße, Dollstraße und weiterer Straßen hat die Gemeinde gute Erfahrungen gemacht. Die Investition werde innerhalb weniger Jahre durch die ersparten Energiekosten ausgeglichen.

Neben den Vorteilen bezüglich des CO2-Verbrauchs für die Straßenbeleuchtung und der damit verbundenen Verbesserung des Klimafußabdrucks der Gemeinde könnte eine Umrüstung ab dem Haushaltsjahr 2021 auch zur Konsolidierung des Haushaltes beitragen und nur kurzfristig den Finanzhaushalt belasten.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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