Sande Hoppla, die Tür öffnet sich von allein. Das kannte man bisher nicht vom Landhaus Tapken in Sande. Aber das Hotel heißt auch nicht mehr Tapken, sondern wurde verkauft und ist nun Leiners Landhotel. „Barrierefreiheit“, erläutert Hotelleiter Bastian Strube das Sesam-öffne-Dich. Und man ist noch nicht ganz drinnen, da staunt man schon über die ganz neue Optik. Der in die Jahrzehnte gekommene barocke Einrichtungsstil ist rausgeflogen. Vom Fußboden bis zur Decke, von der Haustechnik bis zum Beleuchtungskonzept ist hier alles neu und stilvoll-modern.

Konzept kommt an

Die Teilnehmer an der 40-Jahr-Feier des Wirtschaftsförderungsvereins Sande waren am Wochenende die ersten, die das runderneuerte Hotel nach einem halben Jahr Umbauzeit von innen zu sehen bekamen – und sie waren voll des Lobes. „Das war Generalprobe und Premiere zugleich“, sagt Strube. „Die vielen positiven Reaktionen machen einen schon sehr stolz.“ Kommende Woche geht es dann richtig los: Leiners Landhotel richtet die erste mehrtägige Tagung mit 17 Übernachtungsgästen aus. Für die folgenden Wochen ab August liegen bereits weitere rund 25 Buchungen vor. „Wir haben bereits viele Anfragen“, sagt Strube.

Betreiber des Hauses ist die Leinerstift-Akademie GmbH, eine 100-prozentige Tochter des Leinerstifts in Großefehn. (siehe Infokasten). Strube, der in einem Haus in der Lüneburger Heide Hotelkaufmann gelernt hat und vor einigen Jahren das bekannte „Schokoladen-Hotel“ in Westerstede maßgeblich konzipiert hat, hat erneut eine neue Herausforderung gesucht und wollte noch einmal ein Hotel neu aufbauen.

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Nichts in dem Haus ist zufällig ausgewählt. Von der Rezeption in den großen Saal, die Lounge im Eingang, Seminarräume, Frühstücksraum, Hotelzimmer – alles folgt einem bis ins Detail durchdachten Einrichtungskonzept. „Wir haben die Jade-Region ins Haus geholt“, sagt Strube. Die See, das weite Land, das Watt und die Geest dominieren Farbtöne und Einrichtungsstil. In Kürze soll dann auch das Restaurant im Haus eröffnen, das selbstverständlich nicht nur Hotelgästen zur Verfügung steht, sondern allen offensteht und frische raffinierte saisonale und regionale Küche anbietet.

Neues Glanzlicht im Ort

„Wir haben sehr großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt – und das nicht nur bei der Auswahl der Speisen, sondern wo immer es machbar ist im gesamten Haus“, sagt Strube. Es gebe kurze Lieferwege und viele Öko-Label.

Hotel, Restaurant, Tagungsräume, Saalbetrieb und auch die Kebo-Bahn – eine Kegel-/Bowling-Variante, die auch bei Schwarzlicht genutzt werden kann – stehen auswärtigen Gästen und den Bürgern aus Sande und Umgebung jederzeit offen. Das Hotel bietet 20 Doppel- und Familienzimmerzimmer, eines davon vollständig barrierefrei, sowie zwei Juniorsuiten. Auch das WC im öffentlichen Bereich ist vollständig barrierefrei.

Spannend ist das neue Beleuchtungskonzept im großen Saal, das den großen Raum von der Decke bis zur Theke völlig neu in Szene setzt.

Leiners Landhotel startet neben Strube mit acht weiteren Mitarbeitern. Einige von ihnen werden die häufigen Gäste des Hauses noch aus Tapkens Zeiten kennen.

Warum die Leinerstift-Akadmie ein Hotel betreibt

Betreiber des Hotels ist die Leinerstift-Akademie, eine 100-prozentige Tochter des Leinerstifts aus Großefehn im Kreis Aurich.

Der Leinerstift ist eine gemeinnützige Einrichtung der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe in Trägerschaft der Diakonie. Leinerstift und Akademie sind mit 580 Mitarbeitern an 50 Standorten – darunter viele Tagesgruppen und Wohngruppen – präsent. Nicht nur im Nordwesten Niedersachsens, sondern auch in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Das Sander Hotel soll künftig als Ausbildungsbetrieb für interne und externe Schulungen im Bereich Hotellerie und Gastronomie dienen. Das Hotel und Restaurant kann wie bisher für Tagungen, Feierlichkeiten und Übernachtungen von Geschäfts- und Individualreisenden, Reisegruppen gebucht werden.


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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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