Schortens Moderne Zeiten bei der Ortswehr Schortens: Bürgermeister Gerhard Böhling hat bei einer Feierstunde im Feuerwehrhaus am Samstagnachmittag offiziell die Fahrzeugschlüssel für den mit viel Kommunikationstechnik ausgerüsteten neuen Einsatzleitwagen an die Ortswehr übergeben.

Der so genannte ELW-1, ein Mercedes-Benz Sprinter CDi, ist die neue rollende Kommandozentrale für die Schortenser Feuerwehr, so Stadtbrandmeister Ralf Schmittmann. Von unterwegs und am Einsatzort seien im Auto Daten und Karten zum Beispiel über Hydranten und Wasserentnahmestellen abrufbar, die bei Brandeinsätzen, Verkehrsunfällen oder sonstigen Einsätzen ein schnelleres Helfen ermöglichen.

Böhling erklärte, dass der neue ELW-1 der Auftakt einer ganzen Reihe an Investitionen in Fahrzeuge und technische Ausstattung für die drei städtischen Feuerwehren in den kommenden Monaten mit einem Gesamtvolumen von rund 700 000 Euro sei. Der Einsatzleitwagen für die Ortswehr Schortens habe rund 80 000 Euro gekostet, 3000 Euro steuerten der Landkreis Friesland und die Öffentliche Versicherung bei, die bei der Feierstunde Schecks an die Ortswehr überreichten.

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Von den ersten Planungen, bei denen in Sachen technische Ausstattung von Anfang an die Feuerwehr einbezogen war, bis zur Auslieferung des Feuerwehrfahrzeugs seien rund zwei Jahre vergangen, so Böhling. Nach Vergleichsvorführungen verschiedener Hersteller habe schließlich die Firma GSF Sonderfahrzeugbau im Emsland den Zuschlag erhalten und das Fahrzeug gebaut.

Stadtbrandmeister Egon Onken wie auch Ortsbrandmeister Ralf Schmittmann dankten Rat und Verwaltung, der Stadt Schortens, dass diese die Beschaffung möglich gemacht haben und nahmen mit Freude den Schlüssel in Empfang. „Die Stadt achtet stets darauf, dass ihre Feuerwehren top ausgestattet sind“, lobte Egon Onken, „da wird nicht erst lange diskutiert und gefeilscht.“

Zu den Gratulanten zählte auch Landrat Sven Ambrosy. „Stürme, Herausforderungen an den Küstenschutz, der Ölunfall in Etzel, die Industrieanlagen in der Region, Hafen, Schienenverkehr und Autobahn machen deutlich, wie sehr wir auf bestens ausgestattete Feuerwehren angewiesen sind“, so Ambrosy.

Kurz ging er in diesem Zusammenhang auf die Investitionen in die Feuerwehrtechnische Zentrale ein und berichtet von einer geplanten Großübung im November, bei der bei einem „Katastrophenszenario Deichbruch“ länderübergreifend und mit Unterstützung der Bundeswehr das Zusammenwirken der Retter und Hilfsdienst trainiert werde.


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Oliver Braun Redakteur / Redaktion Jever
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