Roffhausen Die Grünflächen am Ende der Olympiastraße in Roffhausen sollen in naher Zukunft Bauland werden. Die Immobilientochter IDB der Landessparkasse zu Oldenburg hat sich die derzeit als Grünland genutzten Flächen nordöstlich der Olympiastraße gesichert und Mitte Juni den Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplans an die Stadt Schortens gestellt. Die Flächen gehörten einer privaten Eigentümergemeinschaft.

Ziel ist, dort Wohnhäuser zu bauen, sagt Lars von Lienen von der IDB Oldenburg auf Nachfrage der NWZ. Auch kleine Gewerbebetriebe (Einzelhandel und so genannte nicht störende Handwerksbetriebe) wären denkbar.

Auch Mehrfamilienhäuser

Insgesamt geht es um rund drei Hektar. Der IDB zufolge seien in Teilbereichen auch Festsetzungen für den Bau von Mehrfamilienhäusern sinnvoll. „Die genauen Festsetzungen werden sich erst im Lauf oder am Ende des Bauleitplanverfahrens zeigen“, so Lars von Lienen.

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Mit den Plänen beschäftigt sich an diesem Donnerstag, 19. Juli, der Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt der Stadt ab 17 Uhr im Bürgerhaus. Dort soll der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Olympiastraße“ neu gefasst werden.

Die mögliche Bebauung der Flächen ist schon seit mehr als zwei Jahren Thema in Politik und Verwaltung. Ein erster Aufstellungsbeschluss „Olympiastraße-West“ datiert vom 26. Oktober 2016. Dabei handelt es sich um die Flächen der Dibag Industriebau AG. Inzwischen sind die Flächen zu einem überwiegenden Teil verkauft – an die LzO-Tochter IDB. Lediglich eine kleine Teilfläche – der asphaltierte Parkplatz zwischen Olympiastraße und Roffhausener Landstraße – befindet sich noch im Eigentum der Dibag.

„Wir haben bei der Dibag nachgefragt, ob weiter Interesse auf Überplanung der Fläche besteht“, so Schortens’ Bauamtsleiter Theodor Kramer. Doch die Anfrage bleibt seit Monaten unbeantwortet – und somit auch die Frage, was mit der asphaltierten Fläche geschehen soll.

Bebauung ab 2020

Das Grünland, um das es nun geht, befand sich bislang in privatem Eigentum. Das Gebiet umfasst gut drei Hektar und ist im Flächennutzungsplan als Mischgebiet ausgewiesen. Die Festsetzung als Mischgebiet ist aufgrund der vorhandenen Immissionsrichtwerte beizubehalten, sagt Kramer.

Er rechnet damit, dass dort in rund zwei Jahren gebaut werden kann. Ein- und Mehrfamilienhäuser und auch kleine Läden wären dort möglich. Die Stadt Schortens plant nun, einen städtebaulichen Vertrag mit IDB zu schließen.

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Oliver Braun Redakteur / Redaktion Jever
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