FöRRIEN Von „Deutz“, „Bulldogg“ und „Hanomag“, über „Lanz“ und „MAN“ bis zu „Eicher“ waren beim Dreschfest der „Freunde alter Landmaschinen“ Minsen auf dem Hof von Reinhard Onnen-Lübben in Förrien fast alle Traktor-Raritäten vertreten – und zum Teil drehten sie auch bei den Rundfahrten ihre Bahnen. Zum zehnjährigen Bestehen der Gruppe waren viele Gäste gekommen.

Landvolk und Oldtimer-Freunde hatten ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt: So erklärte Jan Arians, wie die beiden Dreschkästen funktionieren, die aus den Garben Getreide dreschen. „Was heute rein maschinell vonstatten geht, mussten früher drei bis vier Personen von Hand erledigen“, sagte er.

Das gedroschene Stroh, das der Dreschkasten auswarf, wurde direkt per Niederdruckpresse in Ballen gepresst: Heute braucht allerdings keiner mehr per Forke das Stroh in die Maschine schieben.

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Müller und Schmied

Wie aus Getreide Mehl gemahlen wird, führte Dieter Zimmermann in seiner mobilen Mühle vor: Das alte Müller-Handwerk habe er sich                     zum Hobby gemacht, erzählte er. Ein heißes Eisen führte Michael Osterloh von der Schmiede Osterloh in Hude: Er demonstrierte die Herstellung von Hufeisen und Werkzeug und brannte Kindern ihren Namen in selbst zurechtgesägte Brettchen.

Holger Janßen freute sich über das schöne Wetter und den guten Lauf. „Erfreulich ist, dass die Urlauber starkes Interesse an der alten Landwirtschaft haben“, sagte er.

Es war 1992, als Hans-Georg Müller aus Minsen das Vielstedter Dreschfest kennenlernte und entschied, die Idee auch im Wangerland umzusetzen. Seitdem treffe man sich alle zwei Jahre zum „Dreschen und Klönen“, berichtet Heinz Hinrichs von den Freunden alter Landmaschinen.

Verein seit 2002

Aus dem einst losen Zusammenschluss von Traktor-Sammlern wurde 2002 der Verein mit heute 60 Mitgliedern. „Freunde alter Landmaschinen“ gibt es in ganz Deutschland – zum Dreschfest kommen sie zum Teil aus Cloppenburg, Hamburg, Hude, Leer und Wiesmoor angereist.

Für dieses treue „Fahrerlager“ war am Freitag eine Besichtigung der katholischen Kirche in Schillig angesetzt mit Rückfahrt am Strand und Deich entlang sowie einem Grillfest. Zur Feier des zehnjährigen Bestehens fand am Samstagabend unter dem Motto „Danz up de Deel“ eine Disco-Party in der Halle statt, die sehr gut besucht war.

 @ Mehr Bilder unter http://www.NWZonline.de/fotos-friesland

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