VAREL In Varel gibt es eine Reihe von Verkehrsproblemen – Lkw-Lärm auf der Oldenburger Straße und der Bundesstraße 437, dazu die Fragen nach der Anbindung des Ostpreußenviertels und dem Bahnübergang Moorhausener Weg, wenn die Güterzüge zum Jade-Weser-Port fahren. Jetzt hat das niedersächsische Verkehrsministerium mitgeteilt, dass die verkehrswirtschaftliche Untersuchung für die Region Varel nunmehr eingeleitet wird (die NWZ  berichtete). Bürgermeister Gerd-Christian Wagner erwartet, dass diese Untersuchung im Ergebnis dazu führt, dass die vorhandenen verkehrlichen Probleme beseitigt werden. Für Varel selbst gibt es bereits ein städtisches Verkehrsmodell, das fortgeschrieben werden muss, erinnert Wagner. „Es muss bedacht werden, dass Straßenverkehr nur verlagert werden kann, verhindern kann man ihn nicht. Verkehrslenkung muss von Experten begleitet werden, die nach sachgerechten Kriterien und nicht auf Zuruf entscheiden.“ Die verkehrswirtschaftliche Untersuchung werde zu vielen Diskussionen Anlass geben: „ Alle sind herzlich eingeladen, sich an diesem Prozess zu beteiligen“, sagte Wagner.

Kritik hat die Gruppe Grüne/BBV an dem Antrag der Fraktion Zukunft Varel geübt, die einen Verkehrsgipfel fordert (die NWZ berichtete). „Die Forderung von Karl-Heinz Funke, einen Verkehrsgipfel einzuberufen, ist ein weiterer kläglicher Versuch, Rat und Verwaltung Untätigkeit zu unterstellen und sich selbst als Macher zu verkaufen“, schreibt Gruppensprecher Djure Meinen (Grüne). Ohne Frage stellten Verkehrsthemen eine Herausforderung für Varel dar.

Insbesondere der vom Verkehr ausgehende Lärm belaste viele Bürger, so Meinen. Gleichzeitig bestehe jedoch überhaupt kein Anlass, einen Verkehrsinfarkt herbeizureden. „Der Verkehr in Varel wird mit dem Erfolg des Jade-Weser-Ports noch zunehmen. Nach allen bekannten Prognosen aber keinesfalls so stark, dass wir für übermorgen mit einem Dauerstau rechnen müssten.“

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Die Bürgerinitiative Oldenburger Straße beharrt nach wie vor auf der Sperrung der viel befahrenen Straße für den Lkw-Verkehr, sagte Sprecher Andreas Krause-Fischer. Die Stadt hatte das aus rechtlichen Gründen – es handelt sich um eine Landesstraße – abgelehnt (die NWZ  berichtete).

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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