Bockhorn Über interessante Entwicklungen im Bereich der Physiotherapie berichtete Ralf Wessels bei einem Besuch des Bockhorner Ausschusses für Finanzen-, Wirtschafts- und Tourismusförderung in seinem Gesundheits- und Rehazentrum an der Steinhauser Straße. „Die Physiotherapie ist im Aufwind, und es gibt die Tendenz, dass wir uns aus dem System der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verabschieden und auf den Direktkontakt zu den Patienten setzen“, erklärte Wessels.

Die Ärzteschaft sei damit nicht einverstanden, aber, so Wessels: „Die Physiotherapie soll auf ganz neue Beine gestellt werden. Es ist ein hochwertiger Beruf mit besonderen Qualifikationen.“

Physiotherapie

Die frühere Bezeichnung der Physiotherapie lautet bis Krankengymnastik.

Behandelt werden mit der Therapie Funktions- und Bewegungseinschränkungen.

Das Ziel des Trainings an den Fitnessgeräten ist also, gesund zu werden oder Schmerzen, die ein Patient bei Bewegungsabläufen hat, zu reduzieren.

Der Vorsitzende des Ausschusses, Olaf Nack, merkte an, dass Direktkontakt auch bedeuten könne, dass sich Physiotherapie nur noch die leisten würden, die sie auch bezahlen könnten. Wessels: „Es ist der Anfang einer Entwicklung, wir werden sehen, wo sie hinführt.“

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Ralf Wessels hatte 2004 zunächst eine Praxis für klassische Anwendungen wie Massagen, Krankengymnastik oder Lymphdrainage eröffnet. Die wurde irgendwann zu klein, und daher nun der Umzug wenige Häuser weiter. „Bei dem Neubau konnten wir unsere eigenen Ideen mit einbringen“, freut sich Wessels über „mehr Attraktivität für Bockhorn.“

Wessels stellte ein Angebot vor, bei dem auch einige Ausschussmitglieder dabei sind: „Fit in 35 Minuten mit dem Milon Gesundheitszirkel“. Es ist nach Auskunft von Ralf Wessels ein hochmodernes Trainingssystem mit Programmen, die ganz auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt werden können. Es dient sowohl der Prävention wie der Nachsorge; organisiert wird es über Mitgliederbeiträge.

Der demografische Wandel spielt auch dabei eine Rolle. Es sind vor allem Ältere, die die Geräte nutzen. „Die Älteste ist 83“, berichtet Ralf Wessels.

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