Schortens Die Politik für Senioren mehr in den Fokus rücken will die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus. Der Vorstand des 9000 Mitglieder starken Bezirks Weser-Ems traf sich jetzt im Bürgerhaus Schortens und steckte erste Themen mit Blick auf die Kommunalwahl 2016 ab.

„Seniorenarbeit muss viel stärker Teil der verbindlichen Kommunalpolitik werden“, sagt Bezirksverbandsvorsitzender Gert Groskurt. Das dürfe nicht als freiwillige Leistung verstanden werden, die man je nach Kassenlage mehr oder weniger unterstützt, sondern sollte Pflichtaufgabe in den Städten und Gemeinden sein, findet er.

Renate Mögling, stellvertretende Bezirksvorsitzende sowie Initiatorin und Vorsitzende des vor 25 Jahren gegründeten Schortenser 60-plus-Ablegers, sieht unter anderem die Fragen der Nahversorgung sowie Mobilität und das Wohnen im Alter als wichtige Themenfelder. Sie tritt unter anderem ein für die Idee von „Jung kauft alt“, mit der junge Familien, vielleicht auch unterstützt mit kommunalen Förderprogrammen, ältere Häuser erwerben und gegebenenfalls sanieren können. Für ältere Menschen werde es immer schwieriger, ihre in jungen Jahren für die Familie gebauten Häuser noch zu unterhalten, wenn die erwachsenen Kinder aus dem Haus sind oder der Partner bereits gestorben ist.

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Wichtiges Thema der AG 60plus ist zudem der Bereich der Pflege. Der demografische Wandel zeige längst seine Auswirkungen, sagt stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Weinert. Die Lücke bei den Pflegefachkräften werde größer. Die SPD-Senioren forcieren daher die Einrichtung einer „Pflegekammer in Niedersachsen“ und unterstützen den Förderverein zur Gründung einer Pflegekammer Niedersachsen. Die Pflegekammer soll analog zur Ärzte- oder Apothekerkammer die „starke Stimme“ für die 70 000 Fachkräfte werden.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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