Obenstrohe Ein großer Klinkerbau an der Wiefelsteder Straße/Ecke Dreschenweg in Obenstrohe soll das neue Haus der Feuerwehr in Obenstrohe werden. Architekt Jörn Hausmann hat einen ersten Plan jetzt in der Sitzung des Bauausschusses vorgestellt. Die Planung war im Vorfeld mit der Feuerwehr abgestimmt worden.

Die Zufahrt auf das Gelände soll über den Dreschenweg erfolgen, die Ausfahrt der Feuerwehrfahrzeuge über die Wiefelsteder Straße. Geplant ist ein Klinkerbau mit großer Fahrzeughalle mit vier Einstellplätzen. Es schließt sich ein zweigeschossiger Bau an, der unter anderem Platz bietet für einen 110 Quadratmeter großen Mannschaftsraum, Umkleide- und Sanitärräume sowie im Obergeschoss unter anderem Räume für die Jugendabteilung.

Die reinen Baukosten ohne Ausstattung belaufen sich auf 2 Millionen Euro, rechnete Hausmann vor, hinzu kommen unter anderem 380 000 Euro für die Außenanlagen, 30 000 Euro für die Grünanlagen und 467 000 Euro Baunebenkosten.

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Vorgestellt wurden zwei Varianten: eine mit und eine ohne den großen Baum, der jetzt noch mitten auf der Weide steht. Würde der Baum bleiben, wäre die Ausrichtung des Gebäudes auf dem Gelände, das auch noch durch eine Hochspannungsleitung beeinträchtigt ist, nicht optimal, so Hausmann. Auf jeden Fall bleiben wird der breite Wall mit Bäumen in Richtung Wohnbebauung.

Im Haushalt der Stadt waren für den Neubau des Feuerwehrhauses 2,5 Millionen Euro veranschlagt worden; in der Ausschusssitzung gab es Kritik, dass die Kosten jetzt bei 2,9 Millionen Euro liegen. Die fehlenden Haushaltsmittel in Höhe von 450 000 € Euro werden in einem zweiten Nachtragshaushalt 2019 eingestellt.

Kritik an den Kosten kam unter anderem von den Grünen. Das müsse nochmal durchkalkuliert werden, sagte Carsten Kliegelhöfer (Grüne), und Dirk Brumund (CDU) kritisierte auch die Dachkonstruktion, die seiner Ansicht nach nicht nachhaltig sei. „Da steckt noch Arbeit drin“, sagte Ausschussvorsitzender Georg Ralle (SPD).

Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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