HOOKSIEL Seinen Lebensabend will Bernhard Brans in Hooksiel genießen: Als eingefleischter Bochumer verschlug ihn eine Anzeige in einer VdK-Zeitung ins Azurit-Seniorenzentrum nach Hooksiel. Seit eineinhalb Jahren lebt der rüstige Rentner, der an diesem Mittwoch, 2. Februar, seinen 90. Geburtstag feiert, dort in einer kleinen Wohnung. „Ich wollte immer nach Niedersachsen und so bin ich in Hooksiel gelandet“ , erzählt er. An der Nordsee fühlt sich der gelernte Rohrschlosser sehr wohl, nur mit dem Plattdeutschen habe er noch so seine Schwierigkeiten.

In Wostrow (Lüchow-Dannenberg) geboren, zog Brans in früher Kindheit mit seiner Familie nach Bochum. Dort besuchte er die Schule und absolvierte seine Ausbildung.

Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde er eingezogen und arbeitete als „Dieselheizer“ auf einem U-Boot. „Am 14. November 1942 wurde unser Schiff von einer Flugzeugbombe getroffen“, erinnert sich der 90-Jährige und erzählt von seiner amerikanischen Gefangenschaft. 1947 entlassen, kehrte Brans nach Bochum zurück, fing wieder bei seinem früheren Arbeitgeber an und war fortan als Bauleiter viel auf Montage.

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Von seinen Auslandseinsätzen brachte der Handwerker viele Erinnerungen mit. Aber auch mit seiner Frau Margarete, geheiratet wurde 1949, bereiste Brans die Welt. „Urlaube in Italien liebten wir beide“, so der Jubilar, der seit 2001 Witwer ist.

In seiner Freizeit bastelt der rastlose Rentner Tiffany-Leuchten oder geht seiner Leidenschaft für Kartenspiele nach. Regelmäßig treffen sich ein paar Rommé-Begeisterte zu kleinen Turnieren.

Sein Jubiläum feiert Brans heute mit den anderen Bewohnern auf dem wöchentlichen Kaffeeklatsch. Dafür will er sogar „einen in die Kolonne schmeißen“, meint das Geburtstagskind im „Handwerkerjargon“.

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